«Den letzten Punkt selber einspielen»

Nachgefragt

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Auch im Auswärtsspiel heute um 20 Uhr gegen Rapperswil-Jona vertritt Benjamin Winkler Cheftrainer Stephan Mair an der Bande des NLB-Eishockey­clubs Thurgau. In Abwesen­- heit ihres Headcoachs, der Italiens Nationalteam betreut, könnten die Thurgauer die definitive Qualifikation fürs Playoff schaffen.

Feiert Hockey Thurgau heute zum vierten Mal in Folge den Einzug in die Viertelfinals?

Das hoffen wir natürlich alle. Wir wären ja auch qualifiziert, wenn wir verlieren und Winterthur in La Chaux-de-Fonds nicht alle drei Punkte holt. Wir haben es auf jeden Fall selber in der Hand und sollten das auch ausnutzen, sprich: den letzten fehlenden Punkt selber einspielen.

Nach den zwei grossartigen Leistungen gegen Winterthur und Langenthal wirkte Ihre Mannschaft am Dienstag beim 1:4 gegen La Chaux-de-Fonds müde. Woran lag das?

Die zwei Siege haben Kraft gekostet. Weil sie so wichtig waren, ist es verständlich, dass die Spieler danach mental auch einmal müde sind. Man darf solche Spiele einziehen, muss dann aber bei nächster Gelegenheit eine Reaktion zeigen.

Das wäre heute Abend gegen Rapperswil-Jona. Einmal mehr stehen Sie als Cheftrainer an der Bande. Eine ungewohnte Situation für Sie?

Es ist für mich als Assistenzcoach schon etwas ganz anderes. Normalerweise bin ich ja einzig für die Verteidiger verantwortlich. Nun brauche ich den Blick fürs Ganze. Das ist nicht zu unterschätzen. Stephan Mair dirigiert während eines Spiels die Mannschaft und kann dir noch sagen, ob der Zuschauer auf der Tribüne die Wurst mit der linken oder rechten Hand isst. So weit bin ich noch nicht. (mat)