Den Leader geschlagen

Die Erstliga-Herren des HC Arbon besiegen in ihrem Heimspiel die SG Wädenswil 36:28 (18:12).

Hanspeter Fröhlich
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HANDBALL. Beide Mannschaften drückten von Beginn weg aufs Tempo. Während die Wädenswiler mit ihrer bekannten, offenen Verteidigungsarbeit die Arboner zu viel Laufarbeit zwangen, verpassten die Arboner dem gegnerischen Spielmacher eine enge Manndeckung. Bis zur 13. Minute gelang es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Dann konnten sich die beweglichen Arboner Mal für Mal freilaufen und so drei Tore vorlegen.

Zeit für ein erstes Time-out des Gästeteams, welches aber an der Situation nichts änderte. Im Gegenteil, das Heimteam hatte sich nun so clever auf die offensive Verteidigung eingestellt, dass immer wieder ein Arboner frei zum Werfen kam. Da die Rotweissen nichts an ihrer Taktik änderten, stand das Skore fünf Minuten vor Halbzeit auf 18:8. Bis zur Pause konnte die SG Wädenswil den Abstand noch bis auf sechs Tore verkürzen.

Harziger Wiederbeginn

Nach der Pause schlichen sich mehr und mehr technische Fehler, Fehlwürfe und unnötige Ballverluste ins Angriffspiel der Arboner ein. Nach drei Minuten war der komfortable Vorsprung aus der ersten Halbzeit auf drei Tore zusammengeschmolzen und pendelte sich in der Folge auf diesem Niveau ein. Immer wieder kam das Team vom Zürichsee zu einfachen Toren aus dem Spiel oder vom Siebenmeterpunkt aus, während die Arboner in dieser Phase ihre Angriffe nicht mehr so konsequent abschlossen. Als Silas Höhener Mitte der zweiten Halbzeit einen Siebenmeter abwehrte, ging jedoch noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Obschon die Zürcher jetzt noch aggressiver auf den Mann verteidigten, liefen sich die wendigen Angreifer wieder besser frei und erhöhten den Vorsprung innerhalb von vier Minuten auf acht Tore. Der HC Arbon durfte sich am Schluss mit 36:28 als verdienter Sieger feiern lassen.

Die Stimme des Trainers

«Wädenswil spielte einen unorthodoxen Handball, der vielen Mannschaften Probleme macht. Es ist uns gelungen, den Gegner mit seinen eigenen Stärken zu schlagen. Mit Tempo und enormer Laufbereitschaft haben wir die offene Abwehr Mal für Mal überlaufen und sind so zu vielen einfachen Toren gekommen.»

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