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Den Kreuzlingerinnen geht die Puste aus

Die NLA-Frauen des HSC Kreuzlingen haben in Stans ihren ersten Auswärtspunkt knapp verpasst. Sie verloren nach einem Hitchcock-Finale mit 20:22.
Markus Rutishauser

Diese Niederlage dürfte das Team von Gabor Fülöp mit Sicherheit ärgern. Knapp sieben Minuten vor dem Ende sah es noch sehr gut aus für die Thurgauerinnen. Selina Weidmann hatte den HSCK kurz nach einem Team-Time-out mit 19:20 ein weiteres Mal in Führung gebracht – in Unterzahl. Dass dies der letzte Kreuzlinger Treffer sein sollte, ahnte niemand. In der Endphase unterliefen den Gästen dann aber ganz einfach zu viele Fehler, was die keinesfalls überragenden Stanserinnen prompt zu drei Treffern in Serie und zum wichtigen Heimsieg nutzten.

Ein Blick auf die Statistik macht schnell klar, woran die Kreuzlingerinnen gescheitert sind. Drei verschossene Siebenmeter und 24 technische Fehler oder Ballverluste sprechen eine deutliche Sprache. Stans vergab zwar ebenfalls zwei Penalties, doch machte es sieben Fehler weniger. Und nicht zum ersten Mal ging den Kreuzlingerinnen in der Schlussphase die Puste aus, was sich primär in Fehlern äusserte. Alleine in den letzten rund fünf Minuten unterliefen ihnen sechs am Ende spielentscheidende Ballverluste. Auch offensiv erreichte eigentlich nur Kreisläuferin Jennifer Grathwohl mit fünf Treffern aus sieben Versuchen ein hohes Niveau. Mobiliar-Topskorerin Martina Strmsek, welche die ersten 30 Minuten nur auf der Bank sass, erzielte zwei ihrer drei Treffer vom Penaltypunkt aus, ihre slowenische Landsfrau Katja Sivka traf ebenfalls nur dreimal. Etwas erstaunlich war auch, dass die in der ersten Halbzeit stark spielende Torfrau Andjela Roganovic (Abwehrquote knapp 40 Prozent) in der Pause ausgewechselt wurde.

Heimspiel gegen Überfliegerinnen

In der Tabelle musste sich der HSC Kreuzlingen damit von Bezwinger Stans überholen lassen und belegt neu den 7. Rang. Am sechsten Spieltag vom 29. Oktober empfangen Strmsek & Co. den verlustpunktlosen Leader Spono Eagles. Gegen die derzeit klar beste Schweizer Mannschaft liegt ein Punktgewinn ausser Reichweite. Vorher trifft der HSCK im Cup-Sechzehntelfinal noch auf den SPL1-Tabellendritten LK Zug. Diese Partie wird am Dienstag, 25. Oktober, um 20.30 Uhr im Egelsee angepfiffen. Gegen Zug wird das Comeback der ehemaligen Nachwuchsinternationalen Anina Veit erwartet, wogegen die letztjährige SPL2-Topskorerin Pashke Marku mit einer Bänderverletzung mindestens bis Dezember ausfallen wird.

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