DEBAKEL: Ambri überfährt Davos

Der HC Davos verliert im Heimspiel gegen Ambri gleich 2:7. Der SC Bern festigt derweil seinen Status als beste Mannschaft der Liga und gewinnt auswärts gegen Fribourg mit dem gleichen Ergebnis.

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Ambri feiert beim 7:2-Auswärtssieg gegen den HC Davos den bisher höchsten Sieg auf fremden Eis in dieser Spielzeit. (Bild: Juergen Staiger/Keystone (Davos, 24. November 2017))

Ambri feiert beim 7:2-Auswärtssieg gegen den HC Davos den bisher höchsten Sieg auf fremden Eis in dieser Spielzeit. (Bild: Juergen Staiger/Keystone (Davos, 24. November 2017))

Ambri verblüfft mit seinem jungen Trainer Luca Cereda weiter. In den letzten beiden Dritteln schossen die Leventiner fünf Tore zum 7:2-Sieg in Davos. Der neu verpflichtete Tscheche Dominik Kubalik erzielte in seinem dritten Spiel seine ersten beiden Tore im Dress der Biancoblu. Ambri war bereits furios gestartet und führte nach viereinhalb Minuten durch Tore von Lukas Lhotak und Elias Bianchi 2:0. Davos-Coach Arno Del Curto reagierte mit einem frühen Time-out, das auch Wirkung zeigte – aber nur eine Viertelstunde lang.

Bern mit nur zwei Niederlagen aus 19 Spielen

Nachdem die Bündner ausgeglichen hatten, brauchte Ambri im Mitteldrittel sogar nur 56 Sekunden, ehe Marco Müller die erneute Führung bewerkstelligte. Ein weiteres Time-out hatte Del Curto nicht mehr zur Verfügung, von einer Wende waren seine Spieler weit entfernt. Während Davos seine höchste Heimniederlage der Saison kassierte, feierte Ambri im 13. Auswärtsspiel erst seinen vierten Sieg. Der SC Bern gewann derweil auch das vierte Zähringer-Derby in dieser Saison. Der überlegene Leader ­deklassierte seinen Erzrivalen ebenfalls mit 7:2. Die Vorentscheidung fiel in der 36. und 37. Minute: Andrew Ebbett und Simon Moser entwischten in einem Freiburger Powerplay und der kanadische Topskorer traf im Nachschuss zum 4:1. 64 Sekunden später erhöhte der dreifache Torschütze Mason Raymond zum 5:1. Durch den Sieg zieht Bern an der Spitze weiterhin einsam seine Bahnen. Von den vergangenen 19 Spielen hat der Meister nur zwei verloren. Fribourg auf der anderen Seite wartet mittlerweile seit Februar 2016 und acht Spielen auf einen Erfolg im Vergleich mit den Bernern.

Zug zeigte beim 5:2-Sieg gegen Lugano eine starke Reaktion auf das Ausscheiden im Cup am Dienstag gegen NLB-Club Rapperswil-Jona. Den Grundstein legte Zug mit einer 2:0-Führung im ersten Drittel. (sda)