Das Zittern geht weiter für die Kreuzlingerinnen

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Handball Der HSC Kreuzlingen hat es verpasst, im Kampf um den direkten Verbleib in der höchsten Spielklasse der Frauen wieder vorzulegen. Die Aufsteigerinnen unterlagen nach einem enttäuschenden Auftritt in Basel mit 20:28. Sie müssen damit morgen um 20 Uhr zu Hause gegen das punktgleiche Stans gewinnen.

Der sonntägliche Auftritt der Kreuzlingerinnen war einer zum Vergessen. Die bereits als Absteiger feststehenden Baslerinnen dominierten nach einer ausgeglichene Startphase das Spiel und den Gegner. Mit Marion Ort wussten sie zudem die überragende Spielerin in ihren Reihen. Die Basler Torfrau blockierte nicht nur die ersten drei Siebenmeter der Thurgauerinnen, sondern zeigte auch sonst eine Topleistung. Am Ende hatte sie 15 Paraden auf ihrem Konto. Der HSCK bekundete insbesondere in der Offensive Mühe, weil der Rückraum viel zu wenig Druck erzeugte. Umso erstaunlicher war es, dass Trainer Gabor Fülöp seine beiden Ausländerinnen praktisch die ganze erste Halbzeit auf der Ersatzbank liess. Auch sein Time-out in der 25. Minute beim Stand von 13:7 für Basel kam spät. Der Absteiger hatte den Grundstein zum verdienten Sieg längst gelegt und geriet in der zweiten Halbzeit nie mehr in Bedrängnis. (mru)

Basel – Kreuzlingen 28:20 (13:8)

Bäumlihof – 120 Zuschauer.

Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Basel, 4-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen.

Kreuzlingen: Stein (1.-20./0 Paraden), Roganovic (20.-42./2 Paraden), Hajduk (42.-60./3 Paraden); Grathwohl (5), Singer-Duhanaj (1/1), A. Veit (1), Strmsek (1), Klein (1), Weidmann (2), Siller, Marku (6/3), Sivka (2/1), Ertl, Toifl (1).

Bemerkungen: Penaltys: Basel 4/4, Kreuzlingen 5/10.