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Das Wunder vom Brügglifeld: Xamax dreht gegen Aarau das 0:4 aus dem Barrage-Hinspiel und bleibt dank Sieg im Penaltyschiessen in der Super League

Der Fussball-Wahnsinn hat einen Namen: Aarau - Xamax. Die Neuenburger holen das 0:4 aus dem Barrage-Hinspiel innert 72 Minuten auf. In der Verlängerung fallen keine weiteren Tore. Im Penaltyschiessen behält Xamax das bessere Ende dann für sich.
Jubelnde Neuenburger: Kemal Ademi (rechts) und Pietro di Nardo. (Bild: Keystone)

Jubelnde Neuenburger: Kemal Ademi (rechts) und Pietro di Nardo. (Bild: Keystone)

(dwa/sda) Es war eigentlich eine Mission impossible: Ein 0:4 musste Superligist Neuchâtel Xamax im Barrage-Rückspiel gegen den unterklassigen FC Aarau aufholen. Und zwar nicht etwa zu Hause, sondern im Stadion des Gegners.

Mit Toren von Geoffroy Serey Die auf Foulpenalty, Marcis Oss und Kemal Ademi wendeten die Neuenburger das Blatt schon in der ersten Halbzeit zu drei Vierteln. Geoffrey Tréand schoss nach 72 Minuten das 4:0.

In der 89. Minute vergab Marco Schneuwly für Aarau eine riesige Chance, als er den Ball aus kürzester Distanz über die Latte schoss. Im Penaltyschiessen war der allererste (Fehl-)Versuch - Elsad Zverotic scheiterte am Neuenburger Goalie Laurent Walthert - schon der entscheidende. Die Neuenburger versenkten alle fünf Penaltys, den letzten verwertete die Basler Leihgabe Serey Die.

Nothelfer Henchoz muss trotzdem gehen

Ein riesiger Erfolg ist der Ligaerhalt der Neuenburger für Trainer Stéphane Henchoz. Er hatte die Mannschaft im Februar in einer misslichen Lage - vier Punkte betrug der Rückstand auf den Zweitletzten GC - übernommen. Henchoz' Zeit am Neuenburgersee ist jetzt abgelaufen. Ab Juli wird er Sion trainieren.

Alles war angerichtet

Im Aarauer Brügglifeld war eigentlich alles parat gewesen für die Feier. Der FCA würde nach vier Jahren in die höchsten Spielklasse zurückkehren, das war so gut wie sicher. Die Aussichten für die Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen waren noch umso günstiger, als der Neuenburger Goalgetter Raphaël Nuzzolo nach der allerdings von ihm bestrittenen Spuckattacke gegen den Schiedsrichter im Hinspiel gesperrt war.

Aber es kam alles ganz anders. Für die Neuenburger war das 0:4 in der Maladière ein Albtraum-Erlebnis gewesen, für die Aarauer war es das Rückspiel auf die gleiche Art.

Erinnerungen an legendäres Cupspiel

Da im Prinzip nur in der Barrage Schweizer Duelle mit Hin- und Rückspielen ausgetragen werden, muss man auf Meisterschafts- oder Cupspiele zurückgreifen, um auf eine ähnlich spektakuläre Wende zu stossen.

Hier bietet sich der legendäre Cup-Halbfinal im März 2004 zwischen GC und Zürich an. Der FCZ führte im Hardturm nach 83 Minuten 5:2 und verlor schliesslich 5:6 nach Verlängerung.

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