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Das Volk übt Kritik

Liveticker Die GV der FC St. Gallen AG im Zeitraffer.

19.00 Der abtretende Verwaltungsrat Martin Schönenberger begrüsst die Anwesenden zur GV.

19.04 Stefan Hernandez wird als Tagespräsident gewählt, er führt nun durch den Abend und sagt, es sei ihm eine Ehre. Und gratuliert schon mal der Nati zur WM-Quali. Spontaner Applaus.

19.11 Hernandez verliest den Jahresbericht. Er redet von sportlichen Ansprüchen und davon, dass es auf Stufe Personal manchmal zu Trennungen komme. Irgendwie ist seinen Voten nichts Neues zu entnehmen. Bis auf die Ankündigung, das Aktionariat werde neu verteilt. Ein wenig Pathos schwingt in seinen Worten mit, als er auf Dölf Früh zu sprechen kommt. Eine schöne Rede, die man Hernandez für den abgetretenen Präsidenten vorbereitet hat. Hernandez fordert Applaus für Früh und erhält ihn.

19.24 Das Spiel mit den Emotionen beginnt, ein Video der Europa League wird abgespielt. Das wollen die Fans.

19.30 Sascha Roth übernimmt. Der CFO präsentiert sogleich das neue Aktiona­riat. Der Verein bleibt zu 100 Prozent in Ostschweizer Händen – eine gute Nachricht, und weil es auch gute Leute sind, ist die Nachricht noch besser. Weshalb Pascal Kesseli seine Aktien abgeben musste, sagt Roth nicht. Dafür erklärt er den Verlust, den der FC St. Gallen zu tragen hat. Offenbar kreidet man der Event AG vieles an. Dann sagt Roth: Die Saison 2018/19 ist nicht gesichert. Auweia!

19.42 Roth weiss zu punkten und verkündet: Andreas Gabalier, der Volks-Rock ’n’ Roller, kommt im nächsten Sommer nochmals in den Kybunpark. Lederhosen- und Dirndl-Feeling!

19.49 Hernandez bedankt sich bei Michael Hüppi (im September zurückgetretener VR) und Schönenberger für ihre Verdienste. Ihr Abschiedsgeschenk: Einmal ein FCSG-Spiel in der Loge sehen.

19.51 Hüppi ergreift das Wort. Mit einem Händedruck sei es nicht getan. Er fordert die Aktionäre auf, im VR aufzuräumen. Man müsse dort den Grundsatz von Check and Balances einhalten.

19.54 Jetzt ist Pfeffer drin, auch bei den VR-Wahlen. Brigitta Mettler wird bestätigt, Ferruccio Vainin ebenfalls gewählt, aber es gibt viele Gegenstimmen, wie später auch bei Hernandez. Roth indes schneidet gut ab.

20.00 Allgemeine Umfrage. Eine ältere Dame traut sich, sie sagt, es tue ihr weh, was mit Kesseli, Hüppi und dem Club geschieht. Und greift Vanin und Hernandez direkt an. Zwei weitere kritische Voten gegen den VR folgen – viel Betrieb für die GV. Dann ist Schluss, das Bier und die Wurst jetzt ein Muss. (cbr)

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