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Das Glück lag nicht auf ihrer Seite

Die Eschliker Daniel und Martin Hubmann haben die enttäuschenden Resultate an der Weltmeisterschaft im finnischen Vuokatti verdaut. Die Brüder ziehen nun erste Schlüsse für die Zukunft.
Urs Huwyler
Die WM in Finnland lief für Daniel (o.) und Martin Hubmann nicht wie gewünscht. (Bilder: pd)

Die WM in Finnland lief für Daniel (o.) und Martin Hubmann nicht wie gewünscht. (Bilder: pd)

ORIENTIERUNGSLAUF. «Schlecht», sagt Daniel Hubmann, sei die WM in Finnland mit den Rängen vier (Staffel), fünf (Mitteldistanz) und sieben (Langdistanz) eigentlich nicht gewesen. «Aber für mich waren die Resultate doch enttäuschend. Andererseits zeigen sie, dass bei den Männern die Medaillen nicht einfach abgeholt werden können.» Nach den (inzwischen verdauten) Frust-Tagen im Norden nahm der dreifach geschlagene Mitfavorit eine erste Analyse vor. «Ich habe jeweils kleinere technische Fehler begangen, die jedoch zu einer Medaille hätten reichen sollen. Aber im physischen Bereich bestanden gewisse Defizite», musste sich der Wahl-Berner eingestehen.

Lauftraining intensivieren

Was nach den zwei verletzungsbedingten Langzeit-Pausen kaum überrascht. «Vielleicht fehlte mir unter dem Strich», tönt es beim 30jährigen Eschliker selbstkritisch, «etwas die Substanz. Ich bin zwar viel Velo gefahren, aber künftig muss ich wohl das spezifische Lauftraining wieder intensivieren.» Die Bodenverhältnisse in den dichten finnischen Wäldern dürften sich zusätzlich erschwerend ausgewirkt haben. «Simone Niggli lebte seit April in Finnland und konnte sich bis ins kleinste Detail auf die WM einstellen. Wir trainierten einen Monat dort. Wobei dies normalerweise reicht.» Nach Ferien im Süden reist der nach wie vor dreifache Weltmeister zu den World Games nach Kolumbien (30.7. bis 5.8.).

Schnellste Linie

Erstaunlicherweise blieb das gesamte Männerteam ohne Podestplatz. Ein Indiz, dass während der Vorbereitung Fehler begangen wurden? «Eine Frage, die man sich stellen kann. Vielleicht bestritten wir im Vorfeld zu viele Wettkämpfe. Ich fühlte mich wie Dani vor der WM bereit und war zuversichtlich», betont Martin Hubmann nach seinem enttäuschend verlaufenen Début. Der 22. Rang im Sprint entsprach nicht seinen Vorstellungen. «Ich hatte Mühe, die schnellste Linie zu sehen. Ein Problem, das ich zuvor kaum hatte. Dass es sich um die erste WM handelte, dürfte eine Rolle gespielt haben. Diese gesammelten Erfahrungen sollten sich künftig positiv auswirken.»

Sein nächster grösserer OL-Wettkampf steht am 28. Juli beim Euromeeting in Schottland auf dem Programm. Der Start an diesem B-Anlass erhält schon deshalb eine gewisse Bedeutung, weil dort in zwei Jahren die WM stattfindet. «Bis dann», hofft Martin Hubmann nach einem dreistündigen Radtraining, «kann ich auch an einer WM vorne mitlaufen. Klar ist, dass ich noch mehr trainieren werde.» Damit er bereit ist, die Medaillenlücke zu schliessen, sollte Simone Niggli irgendwann zurücktreten.

07.07.2013, Vuokatti, Finland (FIN): Daniel Hubmann (SUI) - World Orienteering championships 2013, long distance qualification. http://www.woc2013.fi. © Laiho/WOC2013. (Bild: WOC2013)

07.07.2013, Vuokatti, Finland (FIN): Daniel Hubmann (SUI) - World Orienteering championships 2013, long distance qualification. http://www.woc2013.fi. © Laiho/WOC2013. (Bild: WOC2013)

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