Das Ende der «dunklen Phase»

Da stand er und strahlte. Marco Hämmerli, der entscheidend dazu beigetragen hatte, dass der FC St. Gallen das Cupderby gewann. Er bereitete die beiden St. Galler Tore vor – das erste mit einem Eckball, das zweite mit einem Freistoss. Dabei war Hämmerli erst in der 58.

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Da stand er und strahlte. Marco Hämmerli, der entscheidend dazu beigetragen hatte, dass der FC St. Gallen das Cupderby gewann. Er bereitete die beiden St. Galler Tore vor – das erste mit einem Eckball, das zweite mit einem Freistoss. Dabei war Hämmerli erst in der 58. Minute und beim Stand von 0:1 für Fernando eingewechselt worden. Er hoffe jeweils, dem Team noch helfen zu können, sagte Hämmerli. Gestern gegen Wil gelang ihm das vorzüglich. Und so durfte er später sagen: «Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind.»

Dass sich der FC St. Gallen lange Zeit schwer getan hatte, versuchte Hämmerli unter anderem mit der guten Defensivarbeit des Gegners zu erklären. Doch sie hätten immer an den Erfolg geglaubt.

Hart umkämpft

Von einem hart umkämpften Cupderby sprach hinterher St. Gallens Trainer Uli Forte. Und von «einem engen Spiel mit viel Spannung, aber wenig Torchancen». Für sie sei klar gewesen, dass es kein Spaziergang würde.

«Denn wir befinden uns derzeit nicht in einer Phase, in welcher wir Wil einfach mit 5:0 besiegen können», so Forte. Zudem hätten die Wiler gut verteidigt. Den Ausführungen Fortes stimmte Wils Coach Dieter Münstermann zu. St. Gallen sei sehr effizient gewesen. «Doch einen Niveauunterschied hat man im Spiel nicht unbedingt gesehen», so Münstermann. Und das wollte er vor allem als Kompliment an seine Mannschaft verstanden haben.

«Einfach nur enttäuscht»

Natürlich sei der FC St. Gallen das bessere Team gewesen. «Doch wenn man in der Nachspielzeit das 1:2 kassiert, ist man einfach nur enttäuscht», sagte Stürmer David Blumer, der den FC Wil in Führung gebracht hatte. Derweil freute sich Forte über den Erfolg und sagte: «Das war das positive Ergebnis, das wir brauchten, um aus der dunklen Phase herauszukommen.» Markus Scherrer

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