«Darauf habe ich lange gewartet»

Dem 21jährigen Martin Angha gelang gegen Luzern in der St. Galler Innenverteidigung eine vielversprechende Leistung.

Merken
Drucken
Teilen
Martin Angha Verteidiger FC St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Martin Angha Verteidiger FC St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Dem 21jährigen Martin Angha gelang gegen Luzern in der St. Galler Innenverteidigung eine vielversprechende Leistung.

Nach dem Cupspiel am Mittwoch gegen Luzern wurde Ihrer Mannschaft in der Meisterschaft gegen den selben Gegner nur wenig Kredit eingeräumt. Weshalb hat es trotzdem zum Sieg gereicht?

Im Gegensatz zu anderen haben wir immer an uns geglaubt. Wir wussten selber, dass die Leistung vom Mittwoch auch in der Meisterschaft gegen Luzern nicht reichen würde. Doch wir überzeugten mit Kampfgeist und Leidenschaft. Wir rückten besser nach als noch im Cup, deshalb waren unsere Probleme nun auch nicht mehr so gross wie noch am Mittwoch.

Ihnen gelang in der Innenverteidigung ein sehr gutes Spiel. Sind Sie St. Gallens neuer Abwehrchef?

Es ist wohl noch zu früh, um das beantworten zu können. Es war mein erstes Profi-Spiel in der Innenverteidigung. Darauf habe ich lange gewartet. Es ist meine absolute Lieblingsposition. Das habe ich jedem Trainer auch immer wieder so gesagt. Möglicherweise war mein Auftritt positiv für die Zukunft. Sollte ich irgendwann aber wieder links spielen, wäre das für mich auch in Ordnung.

Sie führten eine junge Verteidigung an. Das Durchschnittsalter von St. Gallens Abwehr betrug nicht einmal 21 Jahre.

Für uns spielt das keine Rolle. Die Journalisten bewerten unsere Leistungen ja auch nicht nach dem Alter. Sondern danach, ob einer gut oder weniger gut war. Im Moment sind wir einfach erleichtert, dass uns wieder einmal ein Sieg gelungen ist. (pl)