Dank 7:4-Sieg in Basel auf dem zweiten Platz

Unihockey Im Direktduell um den zweiten Platz in der NLB-Tabelle hat Floorball Thurgau letztlich die Nase vorne und kann sich verdient die drei Punkte sichern. In Basel steht das Spiel lange Zeit auf Messers Schneide, erst ein starkes Schlussdrittel entscheidet die Partie zugunsten der Thurgauer.

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Unihockey Im Direktduell um den zweiten Platz in der NLB-Tabelle hat Floorball Thurgau letztlich die Nase vorne und kann sich verdient die drei Punkte sichern. In Basel steht das Spiel lange Zeit auf Messers Schneide, erst ein starkes Schlussdrittel entscheidet die Partie zugunsten der Thurgauer.

In der Basler Sporthalle Sandgruben hatten die Thurgauer anfangs sichtlich Mühe, den Rhythmus zu finden. Die starken Basler zeigten von Anfang an, warum ihnen zuvor acht Siege in Serie gelungen sind. Erst in der 17. Minute konnte Floorball Thurgau zum ersten Mal den Ball in der Offensivzone druckvoll laufen lassen und ein plazierter Weitschuss von Mikael Lax brachte die Führung. Nur eine Zeigerumdrehung später musste Lax nach hartem Einsteigen auf der Strafbank Platz nehmen, die grosse Chance für die Basler zum Ausgleich war da. Doch das folgende Powerplay war wenig zwingend, und Simon Wachter konnte den Ball für die Thurgauer abfangen und in Unterzahl mit einem satten Schuss den Zweitorevorsprung realisieren.

Nun war Basel gefordert, eine Reaktion folgte prompt. Innert nur drei Minuten musste nach-einander jede Thurgauer Formation ein Tor einstecken und auf der Anzeigetafel leuchtete eine so weit verdiente Basler 3:2-Führung. Zwei schöne Konter und ein erfolgreiches Pressing leiteten diese Tore ein. Floorball Thurgau konnte sich aber wieder fangen. Die Costa-Truppe übernahm je länger, je mehr das Spieldiktat. Der Ausgleichstreffer in der 30. Spielminute war die Folge.

Vier weitere Thurgauer Treffer

Im Schlussabschnitt begann also noch einmal alles von vorne. Mit dem Unterschied, dass die Thurgauer nun richtig im Spiel angekommen waren. Jolma, Altwegg und zweimal Rubi sorgten für vier Treffer, wobei Basel oft nur noch das Nachsehen blieb. Mit der Schlussoffensive und ohne Torhüter schaffte es Basel durch Mendelin noch, den vierten Treffer zu schiessen, doch das Spiel war bereits gelaufen und Floorball Thurgau konnte sich den neunten Sieg im elften Spiel sichern. «Ein wichtiges Spiel, welches wir dank der nötigen Geduld und letztlich Effizienz auf unsere Seite ziehen konnten», sagte Nico Gröbli nach der Partie. (bb)