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Daniel Hubmann im Dauereinsatz

Die Brüder Daniel und Martin Hubmann bereiten sich unterschiedlich auf die EM in Portugal vor. Der dreifache Weltmeister Daniel testet seine Form am Weltcup in Spanien. Sein Bruder Martin reist als neuer Nacht-OL-Schweizer-Meister direkt nach Portugal.
Urs Huwyler

ORIENTIERUNGSLAUF. Daniel Hubmann wird an der EM, die vom 10. bis 16. April im portugiesischen Palmela ausgetragen wird, als einziger Schweizer alle drei Einzelrennen und allenfalls die Staffel bestreiten. «Ich habe den ersten Weltcup in der Türkei, die Sprintwoche in der Toscana und die Kader-Testläufe gewonnen. Also sollte ich auf allen Distanzen bereit sein», sagt der 13fache WM-Medaillengewinner über die ersten fünf Wettkampfwochen. Während der vergangenen beiden Jahre litt Daniel Hubmann wiederholt unter Verletzungen und wurde zweimal operiert. 2012 fiel er aus, 2013 erlebte er im Herbst seinen zweiten Frühling und kämpfte sich mit vielleicht 80 Prozent seines Leistungsvermögens auf den zweiten Gesamtrang vor. «Nun konnte ich», blickt der vierfache Weltcup-Gesamtsieger zurück, «das Wintertraining wieder beschwerdefrei durchziehen.»

Erinnerungen an 2009

Die Auswirkungen waren messbar: An den Leistungstests erzielte der ehemalige Schreiner in seinem achten Profijahr persönliche Rekorde. Erinnerungen an 2009 werden wach. Für Daniel Hubmann war es als Nummer eins der Welt mit zwei WM-Titeln, vier Weltcupsiegen, der grossen Kristallkugel und fünf nationalen Titeln die bisher beste Saison. «Vergleiche zu ziehen fällt schwer. Vom Gefühl her dürfte ich dort sein, wo ich vor fünf Jahren war», sagt er. Was nicht bedeute, die Erfolge liessen sich wiederholen, nachdem im Orientierungslauf die Entwicklung nicht stehen geblieben sei. «Sofern mir keine grösseren technischen Fehler unterlaufen, müsste ich im Kampf um die Podestplätze jeweils dabei sein.» Was hiesse, die familieninterne Konkurrenz durch den sechs Jahre jüngeren Bruder Martin bestehe vorerst nicht mehr. «So würde ich es nicht sagen. Er kann ebenfalls an der Spitze mitlaufen. Martin hat mich 2013 auch besiegt, als ich nicht mehr unter den Verletzungen litt», sagt Daniel Hubmann. Martin wurde am Samstag erstmals Nacht-OL-Schweizer-Meister, obwohl er nach eigener Analyse physisch nicht der Stärkste im Feld war, jedoch die richtige Linie wählte.

In der vergangenen Saison klassierte sich Martin Hubmann vereinzelt vor der Nummer zwei im Welt-Ranking. Als viertbester Schweizer belegt er Position neun und startete mit Rang sechs ebenfalls erfolgreich in die Weltcup-Saison. National dürfte es am 27. April an der Sprint-Schweizer-Meisterschaft in Winterthur zum Bruder-Zweikampf kommen.

Ein eigener Video-Clip

Die Thurgauer bereiten sich unterschiedlich auf die EM vor. Daniel startet am Sonntag über die Mitteldistanz am Weltcup im spanischen Murcia, Martin, der Staffel-Europameister von 2012, reist direkt nach Portugal. Zusammen haben die Hubmanns einen Video-Clip produziert. Sie wollen zeigen, «wie cool und attraktiv OL sein kann».

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