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DÄMPFER: Enttäuschung für die Schweizer

Die Schweizer Orientierungsläufer kommen über die Langdistanz nicht auf Touren. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern verpassen sie die Medaillenränge.

Das Schweizer OL-Team hat an der WM im estnischen Tartu einen schlechten Tag erwischt. Ausgerechnet in der Königsdisziplin, der Langdistanz, resultierte erstmals seit sechs Jahren keine Medaille.

Den einzigen Glanzpunkt setzte Elena Roos. Die Tessinerin übertraf bei ihrer erst zweiten WM mit einem fünften Rang die Erwartungen deutlich. Diese Klassierung blieb überraschend die beste Schweizer Platzierung. Die Schweizer Männer, die auf der Langdistanz für die Medaille zuständig gewesen wären, erlitten derweil eine Niederlage: Daniel Hubmann Sechster, Mitfavorit Matthias Kyburz aufgegeben und Fabian Hertner als Siebenter neben den Diplomrängen.

Hubmann kam im Gegensatz zum Sprint, in dem er am Samstag Gold gewonnen hatte, nicht auf Touren. Im Ziel betrug sein Rückstand auf den erfolgreichen Titelverteidiger und Favoriten Olav Lundanes aus Norwegen fast fünf Minuten. Zum Podest, auf dem Hubmann in den vergangenen drei Jahren jeweils als Zweiter oder Dritter gestanden hatte, fehlten fast drei Minuten.

«Es war ein ständiger Kampf», sagte der 34-Jährige.

Kyburz verliert zwei Linsen

Die Grasflächen hätten teils Hüfthöhe erreicht, in einem Sumpf sei er knietief eingesunken und das Fallholz habe die Aufgabe erschwert. «Physisch war ich parat», betonte er. Den Rückstand auf Lundanes konnte er sich, abgesehen von einer einmaligen etwas längeren Postensuche, nicht recht erklären. Kyburz, dem WM-Gold in dieser Disziplin noch fehlt, beendete das Rennen nicht. Kurz vor Halbzeit verlor er eine Linse, wenig später fiel auch die Ersatzlinse raus. Der Aargauer lag zu diesem Zeitpunkt rund zwei Minuten hinter Lundanes zurück. Für einen Goldlauf wäre es sehr schwierig geworden, doch eine Medaille lag zum Zeitpunkt der Aufgabe noch drin.

Zuvor hatte bereits Tove Alexandersson ihren Titel erfolgreich verteidigt. Die Favoritin liess nichts anbrennen. Sie distanzierte Sprint-Weltmeisterin Maja Alm um anderthalb Minuten. Bronze gewann die Russin Natalia Gemperle, die seit der Heirat mit dem ehemaligen Schweizer Nationaltrainer Rolf Gemperle in der Schweiz wohnt. Silber und Bronze der Männer erhielten der Russe Leonid Nowikow und der Schwede William Lind umgehängt. (sda)

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