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«Da kann ich mit meinem Wissen helfen»

Am Olympia-Qualifikationsturnier steht das Frauen-Nationalteam heute ab 19.30 Uhr im zweiten Spiel gegen Schweden in Rotterdam bereits unter Siegzwang. Ein spezielles Spiel ist es für Ramona Bachmann: Die 25jährige Stürmerin spielte acht Jahre lang in Schweden.

Am Olympia-Qualifikationsturnier steht das Frauen-Nationalteam heute ab 19.30 Uhr im zweiten Spiel gegen Schweden in Rotterdam bereits unter Siegzwang. Ein spezielles Spiel ist es für Ramona Bachmann: Die 25jährige Stürmerin spielte acht Jahre lang in Schweden.

Wie mühsam ist es, ständig von zwei Gegenspielerinnen gedeckt zu werden?

Das kann manchmal aufreibend und mühsam sein. Normalerweise ist das für mich kein Problem. Es hilft ja auch dem Team, wenn sich zwei Gegnerinnen mit mir beschäftigen, dann werden irgendwo anders wieder Räume frei. Ich glaube, das gehörte zur Taktik von Holland, dass mich gleich zwei Spielerinnen decken sollen. Das hätte ich besser ausnutzen sollen. Leider war ich nicht in der Lage, mich entscheidend gegen zwei durchsetzen zu können.

Was war der Grund für die Niederlage gegen Holland?

Das Hauptproblem war, dass wir das Pressing schlecht gespielt haben. Das zeichnet uns sonst aus, aber gegen Holland haben wir es nicht gut gemacht. Die Abstände zwischen den Reihen waren zu gross. Zudem konnten wir alle unsere gewohnte Leistung nicht abrufen und machten zu viele Fehler.

Das Spiel hat nicht nur körperlich viel Kraft gekostet, sondern auch mental. Wie verarbeiten Sie ein solches Spiel?

Den Tag nach dem Spiel brauche ich, um mir nochmals über alles Gedanken zu machen. Dazu schaue ich mir Videos vom Spiel an und rede mit meinen Teamkolleginnen. Wir analysieren ein Spiel auch mit dem Team, das hilft und ist ein sehr wichtiger Teil. Erst danach konzentriere ich mich auf die kommenden Aufgaben.

Nun folgt heute die zweite Partie gegen Schweden. Für Sie ist es ein spezielles Spiel, da Sie acht Jahre lang dort gespielt haben.

Das stimmt. Ich habe mit oder gegen viele Spielerinnen vom jetzigen Nationalteam gespielt und kenne sie alle sehr gut. Sie mich natürlich auch (lacht).

Können Sie Ihrem Team nun ein paar Tips geben?

Ja, ich denke, dass ich da mit meinem Wissen helfen kann. Ich kenne die Stärken und Schwächen jeder Schwedin.

Was muss die Schweiz gegen Schweden besser machen?

Erstens müssen wir uns individuell stark steigern und unsere Fehler minimieren. Zweitens müssen wir als Team viel kompakter auftreten. Schweden hat offensiv schnelle Spielerinnen, da müssen wir aufpassen. Wenn wir zurückfinden zu unserem kompakten Spiel mit hohem Pressing, kann es gut kommen. Der Olympiatraum ist noch nicht ausgeträumt. (sd)

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