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CURLING: Turnier der Weltklasse

Marco Battilana tritt nach sechs Jahren als OK-Präsident der European Masters ab. Vor seinem letzten Turnier schaut er zurück auf viele spannende Ereignisse und zieht eine gute Bilanz.
Lukas Würmli

Aus einem Traum wurde Wirklichkeit. Als Marco Battilana zusammen mit seinem Vater Paul vor zehn Jahren die St. Galler Open, das grösste Breitensportturnier der Ostschweiz, auf die Beine stellte, dachte der ehemalige Spitzencurler aus St. Gallen bereits weiter. Er, der dreimal am Players Championship in Kanada – dem Saisonfinal der weltbesten Teams – teilnehmen durfte, wollte etwas Ähnliches auch in Europa organisieren. Battilana setzte sein Vorhaben gleich in seiner Heimatstadt um. Daraus entstanden sind die European Masters, die von heute bis Samstag zum sechsten Mal stattfinden.

«Wir haben Jahr für Jahr Fortschritte in allen Bereichen gemacht», so der 41-Jährige. «Die Arena hat inzwischen Weltklasseformat, die Finalshow wurde jährlich vielseitiger, und auch die Bekanntheit des Turniers wurde immer grösser.» All diese Dinge spiegeln sich in der Zufriedenheit der Topteams, die sehr gerne in die Ostschweiz kommen. Der WM-Zweite Schweden um Skip Niklas Edin und die Schweizerinnen um Skip Alina Pätz, Weltmeisterinnen im Jahr 2015, führen das attraktive Teilnehmerfeld in diesem Jahr an.

Auf die Frage, was seine Höhepunkte in den vergangenen sechs Jahren waren, fällt es Battilana schwer, sich festzulegen. «Die positive Resonanz, die wir in der weltweiten Curling-Gemeinschaft, aber auch in der Stadt St. Gallen erhalten haben, macht mich wohl am meisten stolz», sagt der WM-Zweite von 2003. Diese zeige sich auch in der Vielseitigkeit der Teams. Mannschaften aus Kanada, China und in diesem Jahr neu auch aus den USA waren an den European Masters zu Gast. «All diese Teams nehmen gerne weite Wege auf sich, um bei uns zu spielen», so Battilana, der dies am Anfang nicht für möglich gehalten hat. Doch er fügt an: «Wir haben gemacht, was möglich war – und so wurde vieles möglich.»

Nach zehn Jahren als Chef der St. Galler Open und sechs Jahren an der Spitze der European Masters ist für Battilana jedoch der Moment gekommen, um einen Schlussstrich zu ziehen. «Nach einer so langen und intensiven Zeit ist es irgendwann genug. Ich wollte in einem Moment aufhören, in dem ich auf mein Schaffen stolz sein kann», sagt er.

Lukas Würmli

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