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CURLING: Angeberwissen zum Curling: So trumpfen Sie an der EM in St.Gallen auf

Am Samstag beginnt in St.Gallen die Curling-EM. Trotz Schweizer Erfolgen an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften bleibt die Wintersportart für Laien ein Buch mit sieben Siegeln. Mit diesen acht Curling-Fakten überzeugen Sie aber auf der EM-Zuschauertribüne im Lerchenfeld.
Der britische Jockey Gordon Richards versucht sich im Winter 1939 in St.Moritz im Curlingspielen. (Bild: Keystone)

Der britische Jockey Gordon Richards versucht sich im Winter 1939 in St.Moritz im Curlingspielen. (Bild: Keystone)

1. Der "Spirit of Curling"
Curlerinnen und Curler haben sich diesen Verhaltenskodex gegeben. Darin stehen Sätze wie: "Ein Curler muss zuerst lernen zu verlieren. Erst dann ist er auch würdig zu gewinnen." Teil des "Spirit of Curling" ist auch, dass man zwar Curling spielt um zu gewinnen, aber nie um den Gegner zu erniedrigen. Jegliches Schummeln ist verpönt und ein Curler soll weder seine Gegner noch seine Mitspieler kritisieren oder beschimpfen. Ebenfalls darf man seine Freude über einen Fehler eines Gegners niemals zeigen. Zum vollständigen "Spirit of Curling" geht es hier.

2. 74 Jahre Olympia-Pause
Erstmals war Curling 1924 in Chamonix olympisch; wurde aber nach einer Austragung wieder aus dem Programm gekippt. 74 Jahre lang kämpften Curlerinnen und Curler nicht um olympische Ehren. Erst 1998 in Nagano kehrte Curling zu Olympia zurück. Zum Glück für die Schweiz: Die Männer holten an den Spielen in Japan gleich die Goldmedaille. Seither kamen bei den Männern zwei Bronzemedaillen (Salt Lake City/2002 und Vancouver/2010) sowie bei den Frauen zwei Silbermedaillen (2002 und Turin/2006) dazu. An den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang steht erstmals Mixed-Curling im Programm.

3. Curling-Rink als Leichenhalle
Als 1912 vor der Küste Kanadas die Titanic sank, eröffneten die Behörden eine temporäre Leichenhalle in einer Curlinghalle in Halifax. Der Mayflower Curling Club besass das einzige Gebäude in der Stadt, das sowohl genügend gross als auch genügend kalt für diese Aufgabe war.

4. Auch Clooney findet Curling toll
Seit den Dreharbeiten zum Film "Perfect Storm" im Jahr 2000 in Kanada soll sich Schauspieler George Clooney für die Sportart interessieren - "Curling, what else?". Zu den prominenten Curlingfans gehört gemäss der kanadischen Zeitung "Toronto Star" auch der Rockmusiker Bruce Springsteen.

5. "Pizza Paul" wird zur Legende
Paul Gowsell war in den 1970er-Jahren der Rebell unter den Curlern. Er fuhr mit einem VW-Bus an die Turniere, trug langes Haar und Bart und trank unbescheidene Mengen Bier. Seinen Spitznamen "Pizza Paul" erhielt Gowsell, als er während des Spiels eine Pizza bestellte und diese auf dem Eis vertilgte.



6. Queen Victoria bekomme eine Curling-Demonstration
Eine erste Curling-Form wurde bereits im 16. Jahrehundert in Schottland und den Niederlanden gespielt. 1838 entwarf der "Grand Caledonian Curling Club" im schottischen Edinburgh die erstmals Spielregeln. Vier Jahre später demonstrierte der Earl of Mansfield der britischen Königin Victoria die Sportart - auf dem Boden eines Ballsaales. Ob Victoria darob "amused" war, ist nicht überliefert.

7. Pilzköpfe spielen Curling
1965 hatte Curling einen Auftritt im Beatles-Film "Help!", als die vier Mitglieder der Gruppe an einem Curling-Spiel teilnahmen. Auch für James Bond ist die Sportart nicht unbekannt: In "Geheimdienst ihrer Majestät" nimmt 007 auf dem Piz Gloria (gedreht wurde der Streifen auf dem Schilthorn im Berner Oberland) an einem Curling-Match teil.

8. 1877 erstmals auf künstlichem Eis
In den Anfängen wurde Curling auf zugefrorenen schottischen Lochs gespielt. Erst gegen Ende des 19.Jahrhundert wurde künstliches Eis erfunden. 1877 fand in den englischen Stadt Manchester das erste Curling-Spiel auf künstlichem Eis statt. (chk)

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