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CUP: Zehn Leipziger knapp besiegt

Bayern München entschied die erste von zwei Begegnungen in dieser Woche mit RB Leipzig für sich. In der zweiten Cup-Runde setzte sich das Team gegen den aufmüpfigen Emporkömmling im Penaltyschiessen 5:4 durch.
Robert Lewandowski (links) von Bayern München setzt sich im Zweikampf gegen Leipzigs Marcel Halstenberg durch. (Bild: Filip Singer/EPA)

Robert Lewandowski (links) von Bayern München setzt sich im Zweikampf gegen Leipzigs Marcel Halstenberg durch. (Bild: Filip Singer/EPA)

Tragische Figur im Penaltyschiessen zwischen Leipzig und Bayern München war Timo Werner. Der deutsche Nationalspieler scheiterte als letzter und einziger der zehn angetretenen Schützen. Sven Ulreich parierte seinen schwach platzierten Versuch, nachdem sämtliche Leipziger zuvor durch die Mitte erfolgreich gewesen waren. Die Bayern gewannen damit 8 ihrer letzten 9 Penaltyschiessen und 14 der letzten 15 Spiele, die über eine Verlängerung gingen. Leipzig kann sich nun am Samstag in der Neuauflage in der Bundesliga revanchieren.

Nach 90 und 120 Minuten stand es nach Toren von Emil Forsberg (68./Foulpenalty) und Thiago Alcantara (73.) 1:1. Den Bayern spielte in dem turbulenten Zweikampf in die Karten, dass Leipzig ab der 53. Minute in Unterzahl agierte. Naby Keita, der im nächsten Sommer für 70 Millionen Euro nach Liverpool wechselt, flog zum dritten Mal in den vergangenen sieben Spielen vorzeitig vom Platz, diesmal mit Gelb-Rot nach einem unüberlegten taktischen Foul. Auf Anhieb konnten die Münchener von der Überzahl nicht profitieren. Stattdessen verwertete Forsberg zunächst einen Foulpenalty zur Leipziger Führung. Jerôme Boateng, der fünf Minuten später die perfekte Flanke zu Thiago Alcantaras Ausgleich per Kopfball lieferte, hatte Yussuf Poulsen gefoult.

Kölner Befreiungsschlag

Dem krisengeschüttelten 1. FC Köln gelang der dringend benötigte Befreiungsschlag. Das sieglose Bundesliga-Schlusslicht gewann bei Hertha Berlin 3:1. Die Tore zum ersten Vollerfolg nach zwölf sieglosen Spielen erzielten Simon Zoller, Dominik Maroh und Christian Clemens. Für die Hertha, bei der Fabian Lustenberger kurz nach der Pause ausgewechselt wurde und Valentin Stocker nicht zum Aufgebot gehörte, konnte Niklas Stark in der 69. Minute nur verkürzen. Der Auswärtssieg zwei Tage nach der überraschenden Trennung von Geschäftsführer Jörg Schmadtke kam auch deshalb unverhofft, weil sich die Kölner mit dem Toreschiessen in den vergangenen Wochen überaus schwer getan hatten. Den Cup ausgeklammert, blieben sie in acht von zwölf Spielen ohne Torerfolg.

Bremen im Cup zu Hause eine Macht

Bremen wartet in der Liga wie Köln nach neun Runden auf den ersten Sieg. Im Cup bauten die Hanseaten ihre Rekordserie derweil weiter aus. Seit der Saison 1988/89 verloren sie im K.o.-Wettbewerb kein Heimspiel mehr. Das 1:0 gegen Ligakonkurrent Hoffenheim war das 36. siegreiche Cup-Heimspiel in Folge. Ishak Belfodil erzielte den Siegtreffer nach einer halben Stunde. In einem weiteren Duell zweier Bundesliga-Teams setzte sich Wolfsburg zu Hause gegen Hannover 1:0 durch. Matchwinner war der 20-jährige Verteidiger Felix Uduokhai, der das entscheidende Tor erzielte. (sda)

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