CUP
In Buochs qualifizierte sich der FC St.Gallen zum letzten Mal für den Halbfinal - gegen den Angstgegner

Gut sechs Jahre ist es her, seit St.Gallen im Cup unter die letzten vier kam. In Buochs setzten sich die Ostschweizer am 11. März 2015 vor 4400 Zuschauern 5:0 durch. Am Mittwoch, 14. April 2021, haben die St.Galler auswärts gegen die Grasshoppers erneut die Chance, in den Halbfinal vorzustossen.

Daniel Good
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Vor vollen Rängen: Marco Mathys gewinnt das Kopfballduell gegen den Buochser David Schuler.

Vor vollen Rängen: Marco Mathys gewinnt das Kopfballduell gegen den Buochser David Schuler.

Bild: Boris Bürgisser / Neue Luzerner Zeitung

Buochs spielte in jener Saison in der 2. Liga interregional. Aber allzu siegessicher waren die St.Galler im Vorfeld der Partie nicht. Denn die Nidwaldner waren in den 1990er-Jahren ihr Angstgegner im Cup. 1999 schieden die Ostschweizer nach einem 0:1 in der Verlängerung aus, zwei Jahre zuvor schafften sie es erst im Penaltyschiessen in die nächste Runde. Jörg Stiel wehrte drei Versuche der Buochser ab.

Jeff Saibene tröstet nach dem Spiel dem Buochser Trainer David Andreoli

Jeff Saibene tröstet nach dem Spiel dem Buochser Trainer David Andreoli

Bild: Boris Bürgisser / Neue Luzerner Zeitung

Im März 2015 war es auf dem Sportplatz Seefeld aber schliesslich eine einseitige Angelegenheit. Zwar fiel das 2:0 durch Rodriguez erst in der 44. Minute. Aber nach dem Seitenwechsel machten Daniel Sikorski mit seinem zweiten Treffer, Marco Aratore und Yannis Tafer alles klar für die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene, die mit Marcel Herzog im Tor spielte.

Im Halbfinal mit Heimrecht

Der Weg in den Viertelfinal war für die St.Galler in der Saison 2014/15 nicht allzu steinig. Zunächst setzten sie sich auswärts mit 3:0 gegen Baden aus der 1. Liga durch. In der zweiten Runde gastierten die Ostschweiz beim damaligen Challenge-League-Klub Le Mont und gewannen 2:1. Auf die erste Mannschaft aus der Super League trafen sie im Achtelfinal. Gegen Thun setzte sich St.Gallen daheim mit 2:1 nach einer Verlängerung durch.

Nach dem deutlichen Erfolg in Buochs war der Weg für die St.Galler in den Final nicht mehr weit. Im Halbfinal hatten sie überdies Heimrecht. Die Ostschweizer unterlagen aber am 8. April 2015 Basel mit 1:3. Nach einer Stunde führten die Gäste vor fast 17000 Zuschauern schon 3:0. Dzengis Cavusevic erzielte in der 86. Minute den Ehrentreffer. Im Tor der St.Galler stand Daniel Lopar. Eingewechselt wurde der damals 20-jährige Daniel Lässer. Den Final verloren die Basler daheim gegen Sion 0:3.