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CUP: Der Überraschung fern

Für den FC Wil ist im Sechzehntelfinal Endstation. Der Super-League-Club Thun ist eine Schuhnummer zu gross und gewinnt im Bergholz ungefährdet mit 3:0. So verdient der Sieg auch ist: Allen Treffern liegen individuelle Fehler von Wiler Spielern zugrunde.
Wil mit Andelko Savic stolpert im Cup. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Wil mit Andelko Savic stolpert im Cup. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Eine Überraschung lag vor nur knapp 1300 Zuschauern nicht in der Luft. Zu souverän trat Thun auf, zu wenig Gegenwehr zu leisten die Wiler im Stande waren. Zudem begingen die Gastgeber im Defensivverhalten Eigenfehler, welche gegen eine oberklassige Mannschaft fast schon logischerweise einen Gegentreffer zur Folge haben. So geschehen Mitte erster Halbzeit, als Kenzo Schällibaum nahe der linken Seitenauslinie einen Zweikampf verlor und Denis Hediger zur Mitte flanken konnte, wo Simone Rapp unbedrängt aus kurzer Distanz per Kopf das Führungstor für die Gäste erzielte.

Noch vor der Pause profitierte der ehemalige Wiler Marvin Spielmann davon, dass Granit ­Lekaj einen Ball nicht aus der Gefahrenzone spedierte. Für den Thuner Offensivspieler war der wuchtige Abschluss ins nahe Eck gleichbedeutend mit dem siebten Treffer in den vergangenen fünf Pflichtspielen. Als nach der Pause Wils Captain Marko Muslin eine Situation nicht klären konnte und Mickaël Facchinetti abermals wuchtig auf 3:0 erhöhte, war die Entscheidung gefallen.

Zwar kamen die Wiler in der Folge noch zur einen oder anderen Chance, ein Tor wollte aber auch in diesem Spiel nicht gelingen. «Die Qualität hat sich durchgesetzt. Man hat gesehen, wieso die Thuner eine Liga höher ­spielen als wir. Sie sind sich den Kunstrasen gewohnt und haben gut und schnell kombiniert. So haben sie uns dieses Cupspiel ­genommen», sagte Wils Trainer Konrad Fünfstück hinterher. Die Zahlen sind mittlerweile ernüchternd. Die vergangenen fünf Pflichtspiele hat Wil alle verloren, ohne auch nur ein Tor erzielt zu haben. Das sind siebeneinhalb Stunden Fussball ohne Erfolgserlebnis. «Es fehlt nicht viel, aber immer ein bisschen etwas. Es ist gut, dass wir schon am Mittwoch in Rapperswil wieder antreten können», sagte Fünfstück.

Simon Dudle

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