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CUP: Der Traum geht weiter

Dank eines 4:0-Sieges gegen Ajoie steht Rapperswil-Jona im Final. In einer Partie, die enger ist, als dies das Resultat vermuten lässt, zeigen die Ostschweizer Anzeichen eines Spitzenteams.
Sergio Dudli, Rapperswil-Jona
Der Rapperswiler Thomas Büsser bezwingt Ajoies Goalie Dominic Nyffeler zum 2:0. (Bild: Walter Bieri/KEY)

Der Rapperswiler Thomas Büsser bezwingt Ajoies Goalie Dominic Nyffeler zum 2:0. (Bild: Walter Bieri/KEY)

Sergio Dudli, Rapperswil-Jona

Als sich in den letzten Minuten im Cup-Halbfinal die Zuschauer erhoben, stieg der Lärmpegel in der Arena in Rapperswil-Jona nochmals markant an. Und trotzdem liess er die Spieler der Lakers nicht aus ihrem Traum erwachen – im Gegenteil. Der Traum vom Final im eigenen Stadion wurde in diesem Augenblick Realität. Mit einem 4:0-Triumph gegen Ajoie im Vergleich der NLB-Vereine schafften die Ostschweizer den Sprung ins Endspiel.

Beide Teams hatten in ihren bisherigen Spielen im Cup bewiesen, dass sie an einem guten Tag auch besser eingestufte Mannschaften besiegen können. So schickten die Ostschweizer im Achtelfinal Lugano mit 3:0 ins Tessin zurück. Eine Runde später konnte daheim der EV Zug sogar 5:1 besiegt werden. Noch beeindruckender war aber der Weg des Gegners aus Ajoie. Die Jurassier besiegten mit Lausanne, den ZSC Lions und Langnau sogar drei Mannschaften aus der NLA.

Zwei Drittel, eine Geschichte

Das getankte Selbstvertrauen sah man den Jurassiern zu Beginn des Halbfinals an. Sie machten den besseren und wacheren Eindruck als die Rapperswiler. Vor allem die beiden Stürmer Jonathan Hazen und Philip-Michael Devos, die zusammen in der NLB in 30 Spielen jeweils über 50 Skorerpunkte sammelten, sorgten wieder für Unruhe. «Wir waren in diesem Spiel der Favorit, deshalb waren wir nervöser als in den Cupspielen gegen Zug und Lugano», sagte Lakers-Trainer Jeff Tomlinson. Etwas entgegen dem Spielverlauf ging der NLB-Leader nach elf Minuten in Führung. In der ersten Überzahlsi­tuation landete ein verunglückter Pass von Michael Hügli bei seinem Teamkollegen Steve Mason, der in die hohe Torecke traf. Im zweiten Drittel wiederholte sich das Bild: Wieder kam Ajoie zu Chancen, der Treffer fiel aber für die Lakers. Wie schon beim ersten Tor war Hügli der Vorlagengeber, dieses Mal war der Pass des 22-Jährigen aber gewollt. In der Mitte traf Thomas Büsser zum 2:0. Wer auf ein spannendes Schlussdrittel gehofft hatte, wurde enttäuscht: Durch den dritten Treffer für die St. Galler durch Dion Knelsen kurz vor Ablauf des zweiten Durchgangs war die Partie entschieden. Rapperswil legte ein Attribut eines Spitzenteams an den Tag, nämlich eine gnadenlose Effizienz. «Wir finden Wege, auch Partien zu gewinnen, in denen nicht alles nach Wunsch läuft», so Tomlinson.

Ein Treffer von Josh Primeau nach 43 Minuten rundete den Erfolg der St. Galler ab. Im Cupfinal vom 4. Februar treffen sie nun zu Hause auf den NLA-Club aus Davos. «Vor dem eigenen Publikum zu spielen wird uns viel Energie geben – und die wollen wir nutzen», sagte Tomlinson.

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