CORONALOCKERUNGEN
Aufatmen beim FC St.Gallen? Ab September könnten Heimspiele wieder vor 10'000 Zuschauern stattfinden

Der Bundesrat will ab Juli Veranstaltungen mit bis zu 3000 Personen zulassen. Ab September sind sogar Grossevents mit 10'000 Zuschauern geplant. Wenn es die epidemiologische Lage zulässt.

Daniel Good
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Am 4. Oktober 2020 waren beim Spiel zwischen St. Gallen und Servette 10000 Zuschauer im Kybunpark zugelassen. Das erste und einzige Male während der Coronakrise. St.Gallen gewann 1:0

Am 4. Oktober 2020 waren beim Spiel zwischen St. Gallen und Servette 10000 Zuschauer im Kybunpark zugelassen. Das erste und einzige Male während der Coronakrise. St.Gallen gewann 1:0

Bild: Andy Müller/ Freshfocus

Die Kapazitätsbegrenzung liegt im Fussball bei zwei Dritteln der Stadien. Die teilnehmenden Personen müssen ausweisen können, dass sie nicht ansteckend sind – entweder weil sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Bis Ende August könnten folglich fünf Meisterschaftsrunden mit bis zu 3000 Zuschauern stattfinden.

Fans verfolgen das Spiel am 4. Oktober 2020 im Kybunpark mit Masken.

Fans verfolgen das Spiel am 4. Oktober 2020 im Kybunpark mit Masken.

Bild: Andy Müller/ Freshfocus

Ab dem 1. September sollen voraussichtlich wieder bis zu 10'000 Personen in die Stadien dürfen. Einmal - am 4. Oktober 2020 - fand während der Coronakrise ein Spiel im St.Galler Kybunpark mit 10'000 Zuschauern statt. St.Gallen gewann gegen Servette 1:0. Nachher beschloss der Bund wieder restriktive Massnahmen.

St.Gallens Präsident Matthias Hüppi sagt: «Am Shoppingsamstag ist das Parkhaus beim Stadion voll. Am Fussballsonntag steht es trotz unserer Schutzkonzepte leer. Das ist Verhältnisblödsinn. Fussball ohne Fans ist nichts und gefährdet die Existenz der publikumsnahen Klubs.»