Contini warnt vor stabileren Grasshoppers

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Fussball Nach dem 1:0-Erfolg im Nachtragsspiel in Lugano gastiert der FC St. Gallen morgen ab 16 Uhr bei den Grasshoppers. Mit einem Sieg hält St. Gallen den Anschluss an das Spitzentrio Zürich, Young Boys und Basel.

Die Grasshoppers sind schlecht in die Saison gestartet und haben nach vier Runden noch keinen Sieg auf dem Konto. Zum ersten Mal seit fast genau drei Jahren belegen die Zürcher den letzten Rang. St. Gallens Trainer Giorgio Contini sagt aber: «Die Grasshoppers haben nach dem Systemwechsel an Stabilität gewonnen. Es gibt keinen Grund, sie zu unterschätzen.» Zumal Contini sehr wohl um die Schwächen seines Teams weiss. Der Saisonstart ist mit sieben Punkten aus vier Spielen zwar geglückt, doch noch lässt die Mannschaft die Konstanz vermissen. Vor allem das Defensivverhalten von Stürmern und offensiven Mittelfeldspielern nahm Contini mit seinem Team zuletzt unter die Lupe. «Wir müssen über neunzig Minuten hart arbeiten», sagt er. Und natürlich wird auch entscheidend sein, wie fit St. Gallen nach vier Partien in zwei Wochen noch ist. «Um konstanter zu werden, reicht neunzig Prozent Frische nicht. Nach dem Abschlusstraining wissen wir, wer hundertprozentig erholt ist.»

Unterdessen hat Contini gute Wechselvarianten. Mit Ausnahme der verletzten Toko und Adonis Ajeti kann er auf sein ganzes Kader zurückgreifen, zudem ist Yrondu Musavu-King nun spielberechtigt. (pl)