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CHANCENPLUS: Ein guter Schlusspunkt

Der FC St. Gallen überzeugt im letzten Testspiel in Spanien und besiegt Dynamo Kiew mit 2:0. Der Einstand der beiden Neuverpflichtungen ist vielversprechend.
Patricia Loher, Marbella
Geglückter Einstand: Neuzugang Cedric Itten erzielt gleich in seinem ersten Einsatz für St. Gallen ein Tor. (Bild: Urs Bucher)

Geglückter Einstand: Neuzugang Cedric Itten erzielt gleich in seinem ersten Einsatz für St. Gallen ein Tor. (Bild: Urs Bucher)

Patricia Loher, Marbella

Es war ein gutes Ende. St. Gallen hat sich den Sieg gegen den Europa-League-Sechzehntelfinalisten Dynamo Kiew im letzten Testspiel des Trainingslagers redlich verdient. Die Ostschweizer präsentierten sich in Marbella gegen den ukrainischen Rekordmeister mutig und angriffslustig. Was im Vergleich mit anderen Testpartien aber vor allem ein Fortschritt war: St. Gallen erspielte sich ein Chancenplus und hätte durchaus deutlicher gewinnen können. Am Ende aber blieb es beim 2:0: Neuzugang Cedric Itten hatte in der 34. Minute nach einer Massflanke von Marco Aratore per Kopf zum 1:0 getroffen, das 2:0 war Yannis Tafer auf ein Zuspiel von Noah Blasucci kurz vor Spielende gelungen. Nach der Niederlage gegen Mainz sowie den Unentschieden gegen Alkmaar und Sturm Graz musste die Mannschaft von Trainer Giorgio Contini erstmals in dieser Vorbereitung kein Gegentor hinnehmen.

Das gute Gefühl in die Meisterschaft mitnehmen

Natürlich betonen Trainer immer wieder, dass die Resultate in Testspielen zweitrangig seien. Und doch verleiht ein Erfolg gegen Dynamo Kiew eben doch auch Selbstvertrauen. Contini sagte: «Wir haben uns gegen international starke Teams gut präsentiert. Gegen Dynamo traten wir variabel auf und liessen wenig zu. Dieses gute Gefühl müssen wir in die Meisterschaft mitnehmen.» Am 3. Februar muss der FC St. Gallen in der Super League gleich bei Leader Young Boys antreten.

Einen vielversprechenden Eindruck hinterliessen die Neuzugänge: Der 21-jährige Itten, eine Leihgabe des FC Basel, hielt den Ball oft gut, zudem fiel er durch seine Robustheit im Zweikampf auf. Der Isländer Runar Sigurjonsson deutete mit starken Pässen ebenfalls an, dass er ein Gewinn sein könnte. Contini rechnet damit, dass sich seine Mannschaft im Hinblick auf die zweite Saisonhälfte nicht mehr wesentlich verändert. Das Kader habe eine gute Grösse, hinzu komme, dass sich auch eigene junge Spieler aufgedrängt hätten. Bis zum Schluss im Test war Miro Muheim, der frühere Junior des FC Zürich. Aufgrund der Tatsache, dass dem Kader bereits 23 bis 24 Spieler angehören, dürfte eine Verpflichtung eher nicht in Frage kommen – obwohl der 19-Jährige, der als linker Verteidiger eingesetzt werden kann, durchaus gefiel.

Contini zog ein positives Fazit des Trainingslagers. Es seien gute Tage gewesen. «Wir haben seit Beginn der Vorbereitung deutliche Fortschritte gemacht.» Die Mannschaft habe gegen unterschiedliche Gegner unterschiedliche Aufgaben gut gelöst. Noch offen ist die Diagnose bei Captain Toko. Der Mittelfeldspieler leidet an Zehenproblemen und trat die Heimreise einen Tag früher an. Ebenfalls nicht voll trainieren konnte Stjepan Kukuruzovic, der sich noch vor dem Trainingslager gegen Mainz eine Prellung zugezogen hat.

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