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CHAMPIONS LEAGUE: Ronaldos unglaubliche Bilanz

Die Madrider Clubs schaffen den Einzug in den Halbfinal. Real Madrid schaltet Bayern München nach Verlängerung aus, Atlético reicht ein 1:1 in Leicester.

Wer behauptet, Cristiano Ronaldo schiesse seine Tore nur in unwichtigen Partien, ist spätestens nach den Viertelfinals gegen ­Bayern München eines Besseren belehrt worden. Die ersten fünf Treffer der Madrilenen gingen auf das Konto des Rekordbrechers. Im Rückspiel glich der Portugiese zweimal eine Führung des deutschen Widersachers aus. Vom 2:2 in der 105. Minute, erzielt allerdings aus klarer Offside-Position, erholten sich die dezimierten Münchner nicht mehr. Mit dem 3:2 (109.) schnappte sich Ronaldo, der im fünften Spiel gegen Bayern zum vierten Mal mindestens zweimal traf, einen weiteren Rekord. Es war das 100. Tor des vierfachen Weltfussballers in der Champions League. Entscheidender als seine Rekordmarken ist der Fakt, dass Real Madrid dank des 4:2 zum siebten Mal in Folge im Halbfinal steht. Der Leader der spanischen Liga hat damit weiter die Möglichkeit, als erstes Team seinen Champions-League-Titel zu verteidigen. Für die Bayern endete im Bernabeu eine Serie von fünf Halbfinalqualifikationen in Folge. So früh wie heuer ist der deutsche Rekordmeister letztmals 2011 gescheitert. Doch sie zeigten ihren grossen Willen. So retteten sich die Gäste mit neun Feldspielern – wie im Hinspiel Javi Martinez sah mit Arturo Vidal ein Bayern-Akteur Gelb-Rot – in die Verlängerung.

Und vor allem verarbeiteten sie den Nackenschlag in Form von Ronaldos 1:1 (76.) schnellstmöglich. 102 Sekunden später ­erzwangen die Bayern durch ­aggressives Forechecking das Eigentor durch Reals Captain Sergio Ramos, just in dessen 100. Auftritt in der «Königsklasse». Robert Lewandowski hatte die in Vollbesetzung angetretenen Bayern mit einem souverän verwandelten Foulpenalty in der 53. Minute in Führung gebracht.

Im zweiten Spiel beendete ­Atlético Madrid mit dem 1:1 den Traum von Leicester, als zwei­ter Champions-League-Debütant nach Villarreal in den Halbfinal vorzustossen. Die Madrilenen, die das Hinspiel dank eines umstrittenen Penaltys von Antoine Griezmann 1:0 gewonnen hatten, stellten in Leicester die Weichen für das Weiterkommen bereits vor der Pause. (sda)

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