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CHAMPIONS LEAGUE: Paris muss Neymar vergessen

Paris St-Germain muss heute gegen Real Madrid einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen, um sich noch für die Viertelfinals zu qualifizieren. Aber eigentlich spricht eh jeder nur über Neymar.
Florian Krebl (sid)
Neymar-Fans vor dem Spital in Belo Horizonte, wo der Fussballer operiert wurde. (Bild: Eugenio Savio/AP)

Neymar-Fans vor dem Spital in Belo Horizonte, wo der Fussballer operiert wurde. (Bild: Eugenio Savio/AP)

Florian Krebl (SID)

Neymar erleidet einen Fussbruch – Staatskrise in Brasilien. Neymar wird operiert und residiert im eigenen Spitalflügel – die Medien sind ausser sich. Dass bei alledem irgendwem einmal der Kragen platzt, war klar: «Neymar hier, Neymar da, Neymar überall! Ich weiss nicht mehr, was ich dazu sagen soll», raunte Paris St-Germains Verteidiger Presnel Kimpembe zuletzt im Interview mit «Le Parisien». Doch so ist das nun einmal, wenn man einen 222-Millionen-Mann im Team hat. Im Neymar-Aufruhr interessieren Banalitäten wie ein Champions-League-Achtelfinal nur am Rande.

Doch Paris täte gut daran, den Fokus zu verschieben: «Neymar spielt nicht! Wir müssen Neymar vergessen», sagte Bixente Lizarazu dem französischen TV-Sender TF 1. Denn heute kommt Titelverteidiger Real Madrid zum Achtelfinal-Rückspiel in den Parc des Princes, und Paris St-Germain hat das Hinspiel in Spanien mit 1:3 verloren. Um den Traum vom Gewinn der Königsklasse nicht zu gefährden und in die Viertelfinals einzuziehen, muss also ohne Neymar ein Sieg mit zwei Toren Abstand her. Bei einem Ausscheiden wäre wohl auch Trainer Unai Emery kaum zu halten. In der Mannschaft ist trotz der schwierigen Lage eine Aufbruchstimmung zu spüren.

Kroos und Modric kehren zurück

«Wir haben keine Ausreden. Mit oder ohne Neymar», sagte Abwehrspieler Thomas Meunier. Ein bisschen aber spielen die Pariser auch für ihren Star, der nach der Mittelfuss-OP am Sonntag das Spital verlassen hatte und vermutlich in seinem Luxusanwesen in Mangaratiba nahe Rio de Janeiro die Partie verfolgt. «Neymar ist der Anführer dieser Mannschaft, seine Kollegen werden alles geben – für ihn und den Verein», sagte Sportdirektor Antero Henrique der «L’Equipe». Bei Real sieht die Personallage derweil etwas entspannter aus. Weltmeister Toni Kroos gehört genauso wie Regisseur Luka Modric nach einer Verletzung wieder zum 24-köpfigen Kader. Beide waren am Sonntag ins Training zurückgekehrt, Kroos hatte sich im Hinspiel am 14. Februar eine Verstauchung im Aussenband des linken Knies zugezogen und war die vergangenen fünf Spiele in der Meisterschaft ausgefallen. «Wir werden sehen, wie sich die beiden am Dienstag fühlen», hatte Real-Trainer Zinedine Zidane zuvor gesagt.

Schiedsrichter Felix Brych aus München leitet die Begegnung in Paris und steht ganz besonders im Rampenlicht. Die Pariser Verantwortlichen hatten dessen italienischen Kollegen Gianluca Rocchi für einige Entscheidungen im Hinspiel harsch kritisiert, Henrique forderte darauf für das Rückspiel einen «erfahrenen Top-Schiedsrichter». Das kann Brych mit bislang 45 Champions-League-Spielen wohl von sich behaupten. Damit hat er übrigens nur zwei weniger als Neymar.

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