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CHAMPIONS LEAGUE: Manchester City gnadenlos

Der FC Basel verliert das Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester City mit 0:4. Den Engländern gelingt im St.-Jakob-Park mit drei Toren in den ersten 23 Minuten früh die Entscheidung.
Julien Oberholzer (sda), Basel
Überlaufen: Basels Taulant Xhaka muss sich gegen Raheem Sterling (vorne) mit Händen und Füssen wehren. (Bild: Georgios Kefalas/KEY)

Überlaufen: Basels Taulant Xhaka muss sich gegen Raheem Sterling (vorne) mit Händen und Füssen wehren. (Bild: Georgios Kefalas/KEY)

Julien Oberholzer (SDA), Basel

Auch bei seinem dritten Versuch wird der FC Basel die Achtelfinals der Champions League nicht überstehen. 2012 gegen Bayern München nach einem 1:0 und 2015 gegen Porto nach einem 1:1 war nach dem Heimspiel noch alles möglich gewesen. Diesmal verschaffte sich der Favorit schon im Hinspiel klare Vorteile und kann der Heimpartie in drei Wochen gelassen entgegenblicken. Einen solchen Vorsprung lässt sich eine Mannschaft, die in der ganzen Saison erst zweimal knapp und jeweils auswärts verloren hat, nicht mehr nehmen.

Um mit Hoffnungen auf ein Weiterkommen nach England zu reisen, hätte für den FC Basel im St.-Jakob-Park alles perfekt laufen müssen. Der Schweizer Meister hatte hierfür einen Plan und der wirkte eine knappe Viertelstunde viel versprechend. Dann zerstörte Manchester City die Hoffnungen auf eine Überraschung mit drei Toren innerhalb von nicht einmal zehn Minuten. Am ärgerlichsten war der erste Treffer, der in der 14. Minute den zwischenzeitlichen Einbruch einleitete. Nach einem Eckball gewann Ilkay Gündogan am nahen Pfosten das Kopfballduell mit Fabian Frei und überraschte Goalie Tomas Vaclik. Auf die Unkonzentriertheit folgten Minuten der Unsicherheiten, die Bernardo Silva und Sergio Agüero ausnutzten.

Drei Chancen, drei Tore

Manchester City zeichnete speziell in der ersten Halbzeit eine bemerkenswerte Effizienz aus. Vor der Pause erspielte sich der Leader der Premier League nicht mehr als die drei verwerteten Torchancen, wobei das 0:3 ganz auf die Klasse von Agüero zurückzuführen war. Der Argentinier traf aus 25 Metern präzis in die rechte untere Torecke des machtlosen Vaclik, der einen besonders frustrierenden Abend verbrachte, weil er kaum einmal intervenieren konnte. Beim 0:4 kurz nach der Pause sah er dem schönen Schlenzer von Gündogan ohne Abwehrchance hinterher. Erst in der 74. Minute konnte er eine erste starke Parade zeigen. Der FC Basel ergab sich trotz der früh gefallenen Entscheidungen nie seinem Schicksal, zumindest gab er nie auf und griff an, wenn sich die Möglichkeit bot.

Den Baslern gelang der Ehrentreffer aber nicht. Mohamed Elyounoussi zwang Manchester Citys Goalie Ederson in der 49. Minute zu einer Parade, und der immer aktive, aber im Abschluss glücklose Dimitri Oberlin verpasste in der zweiten Halbzeit zwei exzellente Torchancen. Der junge Stürmer, der in der Gruppenphase viermal getroffen hatte, besass in der sechsten Minute auch die Möglichkeit, Basel gegen den grossen Favoriten in Führung zu bringen, als er alleine auf den herausgestürmten Ederson zulief, aus der schwierigen Situation aber zu wenig machte.

Die Basler Taktik, die Räume eng zu machen und mit viel Tempo und Personal bei Ballgewinn die Offensive zu suchen, schien Manchester City in den Anfangsminuten nicht zu behagen. Bloss verkamen alle Basler Pläne bald zur Makulatur. Die individuelle Klasse von Manchester City setzte sich durch und wie ausgeprägt und breit aufgestellt diese ist, zeigte sich nach rund einer Stunde Spielzeit, als Trainer Pep Guardiola zunächst Raheem Sterling und dann Kevin De Bruyne auswechselte und dafür David Silva und Leroy Sané brachte.

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