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CHAMPIONS LEAGUE: Der nächste starke Auftritt

Basel verschafft sich eine sehr gute Ausgangslage. Gegen ZSKA Moskau gelingt dank Toren von Taulant Xhaka und Dimitri Oberlin ein 2:0-Auswärtssieg.
Stefan Baumgartner (sda), Moskau
Grosser und wichtiger Sieg für den FC Basel (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)

Grosser und wichtiger Sieg für den FC Basel (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)

Stefan Baumgartner (SDA), Moskau

In gut zwei Wochen findet im Basler St.-Jakob-Park das Rückspiel gegen den ZSKA Moskau statt. Doch schon jetzt hat der FC Basel drei der vier einkalkulierten Punkte gegen den mutmasslichen Konkurrenten um Platz zwei verbucht. In Moskau zeigte Basel auch drei Wochen nach dem 5:0 gegen Benfica Lissabon eine über weite Strecken starke und vor allem abgezockte Leistung. Etwas, das man vielleicht eher den Russen um ihre erfahrene Defensive – Goalie Akinfejew sowie die Innenverteidiger Alexej Beresuzki und Sergej Ignaschewitsch haben zusammen mehr Europacup-Spiele absolviert als die gesamte Basler Startformation – zugetraut hätte. «Das war eine reife Mannschaftsleitung», fasste Taulant Xhaka, Basels Bester, zusammen.

Basel hatte erst in der zweiten Halbzeit ein paar halbwegs gefährliche Situationen zu über­stehen. Etwa in der 76. Minute, als ein Kopfball von Mario Fer­nandes nach einem Fehlgriff von Goalie Tomas Vaclik das Basler Tor knapp verfehlte. Einen Schuss aufs Tor brachte ZSKA in der kompletten Spieldauer aber nicht zustande. Stattdessen hätte der FC Basel das Skore früher deutlicher gestalten können. Erst der eingewechselte Dimitri Oberlin mit seinem dritten Solovorstoss beruhigte die Basler Nerven kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit mit dem 2:0.

Unaufgeregt und clever

Der FC Basel hatte im Vorfeld ­einen ähnlich dynamischen Start von ZSKA erwartet wie vor zwei Monaten im Rückspiel des Playoffs zur Champions League gegen die Young Boys. Aber im Gegensatz zum Super-League-Leader liess es das Team von Raphael Wicky gar nicht so weit kommen. Es kontrollierte mit dem erarbeiteten Selbstvertrauen der vergangenen Wochen die Partie, nahm das Tempo dann aus dem Spiel, wenn es nötig war.

Basler Fehler bei Ballbesitz blieben nahezu aus, dafür führte eine schnelle Umschaltaktion zum durchaus verdienten Führungstreffer. Nach einem Fehlpass von Alexej Beresuzki behauptete sich Renato Steffen im ersten Laufduell, verlor den Ball, Xhaka eroberte ihn zurück und krönte einen 30-Meter-Sprint mit seinem ersten Tor im 50. Europacup-Einsatz, einem platzierten Schuss in die linke untere Torecke. Es passte zum unaufge­regten und cleveren Auftritt des FC Basel, dass mit Xhaka der «Schwerarbeiter» im defensiven Mittelfeld traf, zum erst fünften Mal im 235. Einsatz.

Ajetis Tor nicht gewertet

Interessant war, dass ZSKA auf den Rückstand zumindest bis zur Pause keinerlei Reaktion zeigte. Diese kam erst, als das Heimteam, in der zweiten Halbzeit in neuem System mit vier statt drei Verteidigern agierend, eigentlich hätte 0:2 zurückliegen sollen. Der Treffer von Champions-League-Debütant Albian Ajeti wurde aber von Schiedsrichter Björn Kuipers nach Konsultation des Assistenten zurückgenommen. Ein Foul Ajetis war nicht zu erkennen, Abseits war es – zwar sehr knapp – auch nicht.

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