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Borussia Dortmund: «Wir dürfen nur an Inter denken»

Der BVB reist am Samstag zum Revierderby auf Schalke – heute Mittwoch muss die Borussia jedoch zuerst bei Inter Mailand bestehen.
Oliver Muchata (SID)
Können die Dortmunder wie zuletzt gegen Gladbach auch gegen Inter Mailand jubeln? Bild: Keystone/SDA (Dortmund, 19. Oktober 2019)

Können die Dortmunder wie zuletzt gegen Gladbach auch gegen Inter Mailand jubeln? Bild: Keystone/SDA (Dortmund, 19. Oktober 2019)

Nach dem erlösenden Sieg gegen Mönchengladbach will Borussia Dortmund in der Königsklasse nachlegen. Ein Erfolg bei Inter Mailand wäre eine Vorentscheidung im Kampf um den Einzug in die Achtelfinals.

Die Fans fiebern schon dem Revierderby vom Samstag entgegen, doch davon will Axel Witsel nichts wissen. «Wir dürfen nur an Inter denken», sagte der belgische Nationalspieler von Borussia Dortmund mit Nachdruck vor dem wegweisenden Duell bei Inter Mailand und betonte: «Das Spiel ist sehr wichtig für unsere Cham­pions-League-Saison. Wir wollen den nächsten Schritt in der Gruppe machen.»

Manuel Akanji: «Ein Punkt ist das Minimalziel»

Dieser könnte auch ohne den angeschlagenen Captain Marco Reus schon ein entscheidender auf dem Weg in die Achtelfinals der Königsklasse sein. «Wir wissen, dass die beiden Duelle mit Inter enorm wichtig sind», sagte Sportdirektor Michael Zorc: «Da geht es wohl um die Entscheidung, wer am Ende weiterkommt.» Bei einem Sieg im traditionsreichen Giuseppe-Meazza-Stadion hätte der BVB den 18-maligen italienischen Meister schon um sechs Punkte distanziert.

Für den weiteren Verlauf in der Gruppe F werde es «sehr entscheidend, was wir in Mailand machen», sagte der zuletzt formschwache Schweizer Innenverteidiger Manuel Akanji. Ein Punkt beim ehemaligen Champions-League-Sieger ist das Minimalziel des deutschen Vizemeisters. «Wir wollen sie auf Abstand halten», sagte Brandt. Prominente Ausfälle erschweren dieses Vorhaben allerdings, neben Toptorschütze Paco Alcacer meldete sich eben auch Reus kurz vor der Abreise nach Italien mit einer Grippe ab – auch mit Blick auf das Derby: «Es ist immer blöd, wenn Marco nicht dabei ist», sagte Zorc: «Er ist weiter leicht angeschlagen und es war klar, dass er in seiner Verfassung keine drei Spiele in der Woche machen kann. Wir hoffen, dass er zum Derby wieder dabei ist.»

Nach dem wichtigen Sieg in der Bundesliga gegen Tabellenführer Borussia Mönchengladbach (1:0) will die Mannschaft von Trainer Lucien Favre mit einem Erfolg in Mailand ihr teilweise verlorenes Selbstvertrauen weiter zurückgewinnen. «Es bringt nichts, wenn du nur ein Spiel gewinnst», sagte Zorc.

Zorc: «Es gibt doch nichts Schöneres»

Der Sportdirektor trat die Reise nach Italien trotz der zusätzlichen Belastung drei Tage vor dem Derby mit einem guten Gefühl an. «Es gibt doch nichts Schöneres als unter der Woche noch gegen Inter Mailand zu spielen. Das ist der Lohn der Arbeit der letzten Saison. Ansonsten würden wir vor dem Fernseher sitzen, das will doch kein Mensch», sagte Zorc.

Jadon Sancho erst recht nicht. Nach seiner Suspendierung für das Gladbach-Spiel kehrt der englische Jungstar in den Kader zurück. «Die Suspendierung galt nur für dieses eine Spiel», erklärte Zorc. Torhüter Roman Bürki gab nach seiner Auswechslung am Samstag Entwarnung. Der zuletzt mit einer Grippe fehlende Mario Götze war beim Flug Richtung Italien ebenfalls wieder an Bord, angesichts der Ausfälle von Reus und Alcacer könnte der Rio-Weltmeister bei seiner Rückkehr in der Offensive gleich eine Schlüsselrolle einnehmen.

Auch den Gegner plagen personelle Probleme. Alexis Sanchez und Stefano Sensi fallen aus. Bei der Generalprobe bei Sassuolo Calcio (4:3) offenbarte Inter in der Defensive einige Schwachstellen. «Der Weg zur europäischen Spitze ist noch lang», sagte Trainer Antonio Conte.

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