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CHALLENGE LEAGUE: Ein guter Punkt

Der FC Wil trotzt Aufstiegsaspirant Servette ein 0:0 ab und hält sich damit auf dem verletzten Platz. Die Ostschweizer verdienen sich das Unentschieden mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung.
Simon Dudle
Roberto Alves erkämpfte sich in seinem ersten Einsatz mit dem FC Wil einen Punkt gegen Aufstiegsaspirant Servette. (Bild: Gianluca Lombardi)

Roberto Alves erkämpfte sich in seinem ersten Einsatz mit dem FC Wil einen Punkt gegen Aufstiegsaspirant Servette. (Bild: Gianluca Lombardi)

Es war einiges an Geld zu verdienen, wer bei «Sporttip» auf den FC Wil tippte. Das 4,3-fache wäre für einen Sieg ausbezahlt worden, immerhin das 3,3-fache gibt es für dieses Unentschieden. Und dies bei einem Heimspiel. Das zeigt, wie deutlich die Genfer in der Favoritenrolle waren.

Wiler Nadelstiche bringen kein Tor

Doch am Ende war zu festzuhalten, der Wiler Punkt sei nicht unverdient. Zwar hatten die Genfer mehr vom Spiel und auch die grössere Anzahl Torchancen. Allerdings gab es diese nicht in einer Masse, welche sie zwingend hätte zum Sieger machen müssen. Die Wiler hielten kämpferisch tadellos dagegen und setzten den einen odern anderen Nadelstich in der Offensive. Bereits früh tauchte Johan Vonlanthen vor dem Genfer Tor auf, jedoch versprang ihm der Ball. In der zweiten Halbzeit kam Zé Eduardo, auf Zuspiel Vonlanthens, plötzlich frei zum Abschluss, schloss aber zu zentral ab und scheiterte so am Genfer Torhüter Jérémy Frick. Deshalb gar einen Wiler Sieg zu fordern, wäre aber des Guten zu viel gewesen.

Seit zehn Spielen ohne Sieg, aber Moral getankt

Auch den einen Punkt nahmen die Gastgeber gerne. Weil die fast schon erwartete Niederlage ausblieb, hielten sie sich auf einem Nicht-Abstiegsplatz. «Wir haben als Team gut gearbeitet und zweimal hintereinander nicht verloren. Nun können wir eine Serie starten», sagte Goalie Jim Freid. Er blieb im zweiten Einsatz der Saison erstmals ohne Gegentor.

So ernüchternd das Unentschieden acht Tage zuvor in Wohlen war, so erfreulich ist dieser Punkt gegen favorisierte Genfer. Auch wenn die Ostschweizer nun schon seit zehn Spielen ohne Sieg sind, konnte Moral für die beiden anstehenden Spiele gegen Chiasso und Winterthur getankt werden – vermutlich zwei Mitkonkurrenten betreffend Abstieg..

Wil – Servette 0:0
IGP-Arena: 760 Zuschauer. – Sr: Tschudi.
Wil: Freid; Lekaj, Stillhart, Muslin, Schällibaum; Alves, Korkmaz, Scholz (46. Latifi), Zé Eduardo (55. Kienast), Cortelezzi (68. Savic); Vonlanthen.
Servette: Frick; Sarr, Mfuyi, Nathan, Le Pogam; Fabry; M. Stefanovic, Cespedes (83. D. Stefanovic), Imeri (63. Berisha), Willie; Lang (83. Hasanovic).
Bemerkungen: Wil ohne Gonçalves, Keller (beide gesperrt), Baumann, Ilazi, Hamdiu, Huber, Lombardi, Sacirovic (alle verletzt), Roesler, Rahimi, Maroufi, Gjoshi, Uzunovic und Schiavano (alle nicht im Aufgebot). Servette ohne Sauthier, Alphonse (beide gesperrt), Wüthrich (verletzt). Lecureux, Castanhera und Busset (alle nicht im Aufgebot). – Verwarnungen: 20. Scholz (Foul, im nächsten Spiel gesperrt). 42. Fabry (Foul). 82. Stillhart (Foul, im nächsten Spiel gesperrt).

Rangliste:
1. Xamax 13/33. 2. Schaffhausen 13/30. 3. Servette 13/30. 4. Rapperswil-Jona 13/16. 5. Vaduz 13/16. 6. Chiasso 13/13. 7. Aarau 13/13. 8. Wohlen 13/11. 9. Wil 13e/8. 10. Winterthur 13/7.

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