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CHALLENGE LEAGUE: «Das überrascht mich überhaupt nicht»

Nach zuletzt fünf Niederlagen hintereinander ohne Torerfolg gastiert der FC Wil heute um 20 Uhr bei Aufsteiger Rapperswil-Jona. Hinterher kann er entweder Sechster oder Letzter sein.

Auch wenn heute und morgen erst die achte Runde in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse ansteht, so ist der Auftritt der Wiler im Joner Grünfeld ein eigentlicher Wegweiser für den weiteren Verlauf dieser Saison. Bei einem Sieg zieht der FC Wil nicht nur an Gegner Rapperswil-Jona vorbei, er lässt – zumindest für ­einen Tag – auch noch zwei weitere Gegner hinter sich und rückt auf Rang sechs vor. Verlieren die Wiler allerdings beim heimstarken Aufsteiger, finden sie sich mit allergrösster Wahrscheinlichkeit auf dem letzten Platz wieder.

«Die Rangliste jetzt oder auch nach einem Viertel der Saison ist nicht entscheidend. Sie zählt Ende Mai des kommenden Jahres. Dann wollen wir mindestens eine Mannschaft hinter uns gelassen haben», sagt Wils Trainer Konrad Fünfstück.

Trainer verspürt keinen Druck

Nach zuletzt fünf Niederlagen hintereinander ohne ein einziges erzieltes Tor ist zu bilanzieren, die Ausbeute sei gar noch geringer als im Frühjahr. Damals war sportlicher Misserfolg eine Begleiterscheinung der chaotischen Situation nach dem abrupten Abgang der türkischen Investoren gewesen. Fünf Spiele en suite ohne Torerfolg, das hatte es aber selbst im Frühling nicht gegeben. Es ist ein Vergleich, den Fünfstück nicht gelten lässt. Er sagt: «Man muss die Relationen sehen. Es steht jetzt eine ganz andere, blutjunge Mannschaft auf dem Feld. Sie läuft und macht und tut, ist bisher in den entscheidenden Momenten aber noch zu grün.» Von Druck will der Übungsleiter nichts wissen. Er sagt: «Die aktuelle Situation überrascht mich überhaupt nicht. Ich bin völlig gelassen, weil ich weiss, was die Mannschaft kann. Punkto Willen darf ich ihr ein grosses Lob aussprechen. Ein Minus gibt es in der Effizienz. Es war von Anfang an klar, dass es bis zur allerletzten Runde ein purer Existenzkampf wird.»

Rapperswil-Jona ist in der neuen Liga angekommen

Bis anhin stellen die Wiler die schwächste Offensive der Liga. Es fehlt ein Knipser, wie es der umgarnte Silvio des FC Winterthur wäre. Auch der heutige Gegner Rapperswil-Jona hat mit Mychell Da Silva einen solchen Akteur, der seine Teamkollegen in den Schatten stellt. An sechs der acht Tore seit dem Aufstieg war Da Silva, dessen Einsatz im heutigen Spiel allerdings fraglich ist, direkt beteiligt. Die Mannschaft nur auf den Spielmacher zu reduzieren wäre aber nicht korrekt. Die Rapperswiler haben sich schnell an die neue Liga gewöhnt. Nach der 0:6-Niederlage zum Auftakt in Schaffhausen ging es Stück für Stück aufwärts. Selbst Absteiger Vaduz war zuletzt nicht in der Lage, die Mannschaft von Trainer Urs Meier zu besiegen. «Die strotzen vor Selbstvertrauen», sagt Fünfstück.

Die Wiler müssen heute neben den verletzten Sandro Lombardi, Nedim Sacirovic, Ilaz Ilazi und Pascal Huber auch auf die gesperrten Basil Stillhart und Andelko Savic verzichten.

Simon Dudle

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