CHALLENGE LEAGUE
«Brauchen noch ein paar Punkte»: FC-Wil-Trainer Alex Frei über die entscheidende Meisterschaftsphase

Nach der Nationalmannschaftspause geht es für den FC Wil am Samstagabend (18.15 Uhr) mit dem Challenge-League-Spiel in Thun weiter. Es scheint, als habe den Wilern der Meisterschaftsunterbruch gut getan.

Tim Frei
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Wil-Captain Philipp Muntwiler (im orange-blauen Trikot) beweist seine Abgeklärtheit im Zweikampf mit Aarau-Spieler Shkelzen Gashi.

Wil-Captain Philipp Muntwiler (im orange-blauen Trikot) beweist seine Abgeklärtheit im Zweikampf mit Aarau-Spieler Shkelzen Gashi.

Bild: Marc Schumacher / Freshfocus (Aarau, 13. März 2021)

Den letzten Ernstkampf bestritten die Wiler vor zwei Wochen. Damals setzte es eine 0:2-Heimniederlage gegen Kriens ab. In der Nationalmannschaftspause bestritten die Ostschweizer zwei Testspiele: Nach einem 4:1 gegen die U21 des FC St.Gallen tankte der FC Wil beim 1:1 gegen Vaduz Selbstvertrauen. Das Unentschieden gegen den Letzten der Super League war zweifellos verdient. Schliesslich dominierten die Wiler den Gegner für längere Zeit der Partie.

Es folgten vier freie Tage, ehe das Training diesen Dienstagnachmittag wieder aufgenommen wurde. «Diese Pause hat uns allen gutgetan, um vor dem Endspurt in der Challenge League durchzuatmen», sagte Wil-Trainer Alex Frei am Freitag beim Mediengespräch vor dem Auswärtsspiel vom Samstag um 18.15 Uhr gegen Thun.

Zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten

Am Samstag stehen alle Challenge-League-Teams im Einsatz. Diese Runde, die 27., ist in der Tat so etwas wie der Start in die entscheidende Phase. Beginnt doch in einer Woche bereits das letzte Meisterschaftsviertel. Eine Phase, die entscheiden wird, ob die Klubs ihre Saisonziele erreichen werden.

Ihrem primären Ziel, den Ligaerhalt vorzeitig zu sichern, sind die Wiler sehr nahe gekommen. Der Vorsprung auf den Letzten Chiasso beträgt bei noch zehn ausstehenden Partien ebensoviele Punkte. Doch Frei sagt: «Wir brauchen noch ein paar Zähler, um nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben.»

«Für einen Verein wie den FC Wil alles andere als normal»

Bis auf Winterthur befindet sich laut ihm noch kein Team in einer komfortablen Lage, was den Ist- und Soll-Zustand betrifft. Deshalb brauchen auch die Teams in der oberen Tabellenhälfte noch Punkte, um ihre Ziele zu erreichen. «Das ist ein Vorteil für uns», sagt Frei.

Damit meint er, dass diese Mannschaften auch gegen Teams der unteren Hälfte unter Erfolgsdruck stehen werden. Was wiederum die Wahrscheinlichkeit verringert, dass die Equipen hinter Wil grosse Sprünge machen dürften.

Dank einem bisher äusserst erfolgreichen 2021 haben sich die Wiler überhaupt eine solch gute Ausgangslage verschafft. Sie haben zwar die vergangenen zwei Spiele verloren, doch mit 18 Punkten aus elf Partien sind sie noch immer das drittbeste Challenge-League-Team in diesem Jahr. «Das ist für einen Verein wie den FC Wil alles andere als normal», sagt Frei.