CAS bestätigt Urteil gegen Funktionäre

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Leichtathletik Drei ehemalige Spitzenfunktionäre des Leichtathletik-Weltverbands IAAF bleiben wegen ihrer Verwicklung in einen Dopingskandal lebenslang gesperrt. Der CAS in Lausanne wies die Einsprachen von Ex-IAAF-Finanzchef Valentin Balachnitschjow, der zugleich Präsident des russischen Verbandes war, von Russlands früherem Cheftrainer Alexej Melnikow sowie vom früheren IAAF-Marketingberater Papa Massata Diack ab. Die Sperren stehen im Zusammenhang mit dem vertuschten Dopingfall der russischen Marathonläuferin Lilija Schobuchowa. Sie soll sich den Start bei den Olympischen Spielen 2012 in London mit 450000 Dollar erkauft haben. Der Senegalese Diack ist Sohn des früheren IAAF-Präsidenten Lamine Diack. Beide sind wegen weiterer Vergehen auch im Visier der französischen Justiz. IAAF-Chef Sebastian Coe begrüsste den Entscheid des CAS. «Das heutige Urteil sendet eine klare Botschaft, dass alle, die unseren Sport korrumpieren, zur Rechenschaft gezogen werden», sagte der Brite. (sda)