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Burkhalter peilt fünf Siege an

Mit dem Sieg am Frühjahrsschwingen in Buch ist Stefan Burkhalter für das «Kantonale» in Weinfelden vom 1. Mai gerüstet. Der Homburger möchte diese Saison in acht Schlussgängen stehen und fünf gewinnen.
Nicole D'orazio
Lagebesprechung: Stefan Burkhalter beobachtet zusammen mit Sohn Thomas am Frühjahrsschwingen in Buch die Konkurrenz. (Bild: Donato Caspari)

Lagebesprechung: Stefan Burkhalter beobachtet zusammen mit Sohn Thomas am Frühjahrsschwingen in Buch die Konkurrenz. (Bild: Donato Caspari)

schwingen. Zwölf Schwingfeste stehen in diesem Jahr auf dem Programm von Stefan Burkhalter. Mit dem Berchtold-Schwingen in Zürich, das im Januar stattfand, und dem Frühjahrsschwingen in Buch vom letzten Wochenende hat der Homburger bereits zwei absolviert. Mit dem 3. Platz in Zürich und dem Sieg in Buch liegt der 36-Jährige im Fahrplan. «Ich bin aber noch nicht ganz dort, wo ich sein möchte», sagt Burkhalter. «Ich muss noch konsequenter und vielseitiger werden.»

Denn am 1. Mai steht mit dem Thurgauer Kantonalen Schwingertag in Weinfelden der erste Saisonhöhepunkt für den zweifachen eidgenössischen Kranzgewinner an. «Nach mehreren zweiten Plätzen möchte ich das Thurgauer Kantonale endlich einmal gewinnen», gibt er sein Ziel vor.

Den Unspunnenstein holen

Sollte dies dem Thurgauer gelingen, hätte er schon zwei Saisonerfolge auf seinem Konto. Deren fünf sollen es im ganzen werden. «Ich bestreite in diesem Jahr zwölf Wettkämpfe. An acht möchte ich im Schlussgang stehen und fünf gewinnen.» Er sei sich bewusst, dass diese Zielsetzung zwar etwas hoch gesteckt, aber durchaus realistisch sei.

Das grosse Ziel des besten Thurgauer Schwingers – wenn nicht sogar der ganzen Ostschweiz – ist das Unspunnen-Fest am 4. September in Interlaken. Es sei wieder Zeit für einen Ostschweizer Erfolg, meint der Homburger selbstbewusst. Schon vorher möchte er am Nordostschweizerischen Schwingfest in Tägerwilen (26. Juni) brillieren und am 21. August seinen Titel am Schwägalpschwinget verteidigen. Vor Jahresfrist hatte der Homburger am Fuss des Säntis nach 2006 zum zweitenmal gewonnen.

Leben als Halbprofi

Für seine Ziele trainiert der Schwinger hart. Neben der Arbeit auf seinem Landwirtschaftsbetrieb und als Security-Mitarbeiter trainiert er täglich, manchmal sogar zweimal. Burkhalter hat für optimale Voraussetzungen ein zehnköpfiges Team um sich. Verschiedene Trainer achten darauf, dass der Thurgauer in den Bereichen Kondition, Schnellkraft und Koordination, Ernährung oder Mentaltraining gut vorbereitet ist. Und als Teammanager hat er den ehemaligen Profiboxer Stefan Angehrn engagiert.

Ob diese Saison seine letzte sein wird, will Burkhalter noch nicht sagen. «Man kann auch mit gegen 40 noch an der Spitze mit dabei sein. Ich nehme nun Jahr für Jahr.» Seine Verträge verlängerte er ebenfalls um eine Saison. «Doch an die Zukunft möchte ich noch nicht denken. Ich konzentriere mich auf das Hier und Jetzt.» Denn 2010 war neben 2006 seine erfolgreichste Saison, diese gelte es zu übertreffen.

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