BUNDESLIGA: Martin Schmidt unter Druck

Florent Hadergjonaj erzielte beim 2:1 von Ingolstadt gegen Mainz den Siegtreffer, wodurch sich für Mainz und Martin Schmidt die Situation weiter verschärfte.

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Martin Schmidt und seine Mainzer verlieren auch gegen Abstiegs­kandidat Ingolstadt. (Bild: Oliver Strisch/Freshfocus)

Martin Schmidt und seine Mainzer verlieren auch gegen Abstiegs­kandidat Ingolstadt. (Bild: Oliver Strisch/Freshfocus)

Eine missglückte Flanke des ehemaligen Schweizer U21-Internationalen Florent Hadergjonaj in der 73. Minute, die sich hinter Mainz’ Torhüter Jonas Lössl ins Tor senkte, entschied die Partie zu Gunsten von Ingolstadt, das sich damit den letzten Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt bewahrte. Noch immer beträgt der Rückstand der Bayern auf das rettende Ufer sieben Punkte, in den nächsten Partien trifft die Mannschaft von Maik Walpurgis aber mit Augsburg, Darmstadt, Wolfsburg und Bremen auf vier weitere direkte Konkurrenten.

Für Mainz und seinen Trainer Martin Schmidt spitzte sich die Situation nach der dritten Niederlage in Folge weiter zu. Nur dank der besseren Tordifferenz liegen die Mainzer in der Tabelle noch vor Augsburg, das am Samstag nach der 0:6-Niederlage gegen Bayern München und den gleichzeitigen Siegen von Bremen und Hamburg auf den Relegationsplatz abrutschte. «Es ist schon so, dass eine Verunsicherung drin ist. Das geht an keinem spurlos vorbei», sagte Schmidt.

Während die Tabellenplätze von Ingolstadt, Augsburg und Mainz kaum überraschen, hätte vor der Saison niemand damit ­gerechnet, dass auch Bayer Leverkusen und Wolfsburg acht Runden vor Schluss in den Ab­stiegskampf verwickelt sind. Die beiden Werkteams boten sich einen spektakulären Schlagabtausch, der nach vier Toren in der Schlussviertelstunde 3:3 endete. Mario Gomez drehte mit einem Hattrick zwischen der 80. und 87. Minute die Partie vorübergehend zu Gunsten der Gäste, der 17-jährige Kai Havertz rettete dem Heimteam mit dem Tor zum 3:3 in der 89. Minute immerhin noch einen Punkt.

Gomez unter Jonker wider top

Während Leverkusen auch nach vier Spielen weiterhin auf den ersten Sieg unter Trainer Tayfun Korkut wartet, setzte Wolfsburg auch in Leverkusen den Aufwärtstrend unter Andries Jonker fort. Die «Wölfe» waren über weite Strecken das bessere Team. Vor allem Gomez blüht unter dem Niederländer auf. Sechs seiner zwölf Saisontore erzielte der deutsche Internationale in den vier Spielen unter Jonker. (sda)

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