BUNDESLIGA: Drei Punkte dank Bobadilla

Marwin Hitz’ Augsburg hat sich ein gutes Stück aus der Abstiegszone gelöst und siegt im Heimspiel gegen Werder Bremen 3:2. Auch Frankfurt bleibt nach dem 2:0 gegen Darmstadt im oberen Bereich der Tabelle.

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Blick auf den Ball: Frankfurts Timothy Chandler im Zweikampf mit Darmstadts Marcel Heller. (Bild: Thorsten Wagner/Freshfocus)

Blick auf den Ball: Frankfurts Timothy Chandler im Zweikampf mit Darmstadts Marcel Heller. (Bild: Thorsten Wagner/Freshfocus)

Nach dem zweiten Sieg in Folge hat Augsburg acht respektive neun Punkte Reserve auf die Mannschaften auf den kritischen Plätzen 15 bis 17. Der 29-jährige Marwin Hitz war bei beiden Gegentreffern machtlos. Beim 0:1 durch den tschechischen Aussenverteidiger Gebre Selassie und beim 1:2, das Werders Routinier Max Kruse Mitte der zweiten Halbzeit auf Foulpenalty markierte. Augsburgs österreichischer Innenverteidiger und früherer Gladbacher Martin Hinteregger hatte einen Gegenspieler auf unnötige Weise im Strafraum am Leibchen gezogen.

In der Schlussphase machten die Augsburger aber noch Reserven frei. Mit einem Abschluss in die rechte untere Ecke glich der Südkoreaner Koo Ja Cheol rund eine Viertelstunde vor Schluss zum 2:2 aus. Dann waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, als Raul Bobadilla, der die erste grosse Chance des Spiels vergeben hatte, auf akrobatische Art und mit starkem Durchsetzungsvermögen das Siegestor brachte. Bereits das zwischenzeitliche 1:1 durch Jonathan Schmid hatte der Paraguayer sehenswert mit der Hacke vorbereitet. In Bremens Dreier-Verteidigung spielte Ulisses Garcia zum zweiten Mal nach Mitte September eine ganze Bundesliga-Partie. Just der junge Genfer verlor den entscheidenden Zweikampf gegen Bobadilla.

Frankfurt mit Mühe zum Sieg

Um den dritten Platz beizubehalten, musste Frankfurt im Spiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Darmstadt hart kämpfen. Das erlösende 1:0 fiel erst nach 74 Minuten – dank eines von Darmstadts Innenverteidiger Alexander Milosevic verursachten und vom Japaner Makoto Hasebe verwerteten Foulpenaltys. Ante Rebic traf schliesslich zehn Minuten später zum Schlussergebnis von 2:0. In der ersten Hälfte wurde den Gästen indes ein Penalty verwehrt. Über diesen Fehlentscheid enervierte sich Trainer Thorsten Frings im Interview vehement, auch wenn dies nichts brachte.

Ohne die Punkte wären die Frankfurter von Dortmund und Hoffenheim in der Tabelle überholt worden. Diese drei Teams sowie Hertha Berlin und Köln bilden hinter dem Spitzenduo Bayern München/Leipzig eine kompakte Verfolgergruppe. (sda)