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BUNDESLIGA: Der Abstiegskampf ist eingeläutet

Mit dem morgigen Rückrundenstart beginnt auch das Zittern. Bremen und Hamburg stecken mitten im Abstiegskampf, vier weitere Teams müssen zittern. Und auch Köln würde gerne noch ein bisschen mittun.
Thomas Weitekamp (sid)
Hamburg-Trainer Markus Gisdol steht mit seinem Team vor schwierigen Spielen. (Bild: Ronald Wittek/EPA)

Hamburg-Trainer Markus Gisdol steht mit seinem Team vor schwierigen Spielen. (Bild: Ronald Wittek/EPA)

Thomas Weitekamp (SID)

Es gibt Dinge, die kann der Norddeutsche gut. Dem «Schiet­wedder» trotzen zum Beispiel. Schweigen. Labskaus oder Aalsuppe. Seit ein paar Jahren gehört auch der Abstiegskampf in der Bundesliga dazu. Hamburg und Bremen sind mal wieder mittendrin, die einstigen Erfolgsclubs haben eine gewisse Routine im Ringen um den Klassenerhalt. Das gilt bei Weitem nicht für alle sieben Teams, denen vor dem Start der Rückrunde der Sturz in die Zweitklassigkeit droht.

«Wir fühlen uns gerüstet», sagt Hamburgs Sportchef Jens Todt wohl auch deshalb: «Ich bin fest davon überzeugt, dass wir es auch diesmal wieder schaffen.» Jahr für Jahr rutscht der HSV trotz Millioneninvestitionen unten rein, in gewisser Weise stählt das natürlich. Doch es zehrt auch am Club und an den Anhängern. Zumal der reine Tabellenstand nach der Hinrunde seit elf Jahren nicht mehr so schlecht war: Mit lediglich 15 Punkten geht Hamburg als Vorletzter in die zweite Saisonhälfte, seit vier Spielen wartet das Team von Trainer Markus Gisdol auf einen Sieg.

Nach dem Trainerwechsel lief es besser

Ganz anders ist die Stimmung beim Erzrivalen Bremen, obwohl dieser punktgleich nur einen Rang vor dem HSV auf dem Relegationsplatz steht. Denn Werder hat Anfang November den Trainer gewechselt, und unter Florian Kohfeldt ging es tatsächlich bergauf: drei Siege aus den vergangenen sechs Ligaspielen, dazu der Sprung in den Viertelfinal des DFB-Pokals. «Jetzt ist eine gewisse Zufriedenheit dabei», sagt Kohfeldt, «aber auch immer noch das Wissen: Weitermachen! Der Glaube an die Mission ist sowieso da.» Möglichst schnell sollen die Teams in Schlagdistanz angegriffen werden, die sich teilweise prominent verstärkt haben. Mainz verpflichtete im Winter Stürmer Anthony Ujah und Mittelfeld-Routinier Nigel de Jong. Und der bislang auswärts schwache Aufsteiger Stuttgart machte mit der Rückkehr von Nationalspieler Mario Gomez Schlagzeilen. Mainz reist morgen zu Hannover, Stuttgart empfängt zeitgleich die Hertha.

Davor steht der ewig tapfere SC Freiburg, der sich unter Trainer Christian Streich in den Wochen vor Weihnachten mal wieder am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog und vor dem Auftakt bei Frankfurt ordentlich dasteht – zumindest nicht schlechter als die deutlich wohlhabenderen Wolfsburger. Diese haben zwar seltener verloren als der Tabellendritte Dortmund, aber zehn Unentschieden in 17 Spielen kosten eben auch wertvolle Punkte.

All diese Teams wollen so schnell wie möglich raus aus dem Abstiegskampf, nur ganz am Ende der Tabelle steht ein Club, der gerne noch reingelassen werden möchte. Der 1. FC Köln hat nach der historisch schlechten Hinserie mit sechs Punkten nur theoretische Chancen und müsste zunächst die riesige Lücke nach vorne schliessen.

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