Handball
Brühl startet als Favorit ins Ostschweizer Halbfinal-Derby gegen Kreuzlingen

Am Mittwoch startet der Playoff-Halbfinal zwischen den St.Gallerinnen des LC Brühl und den Thurgauerinnen des HSC Kreuzlingen. Wer zuerst zwei Spiele gewinnt, steht im Final.

Ives Bruggmann
Merken
Drucken
Teilen
Erzielte bereits 106 Treffer in dieser Saison: Brühls Topskorerin Malin Altherr.

Erzielte bereits 106 Treffer in dieser Saison: Brühls Topskorerin Malin Altherr.

Benjamin Manser

Die Rollen sind vor dem Playoff-Halbfinal (best of 3) der NLA-Frauen, der am Mittwoch um 20.15 Uhr in der Kreuzbleiche beginnt, eindeutig verteilt. Da ist auf der einen Seite der Rekordmeister LC Brühl, der als Sieger der Finalrunde in den Halbfinal steigt. Auf der anderen Seite steht der HSC Kreuzlingen, der erstmals überhaupt unter den besten vier Teams vertreten ist.

Die Brühlerinnen spielten eine ausgezeichnete Haupt- und Finalrunde, kassierten am wenigsten Treffer und erzielten nur knapp nicht die meisten. «Die Basis unseres Spiels ist die Deckung. Sie gibt uns Sicherheit», sagt Trainer Nicolaj Andersson. Mit Kathryn Fudge und Martina Pavic zählt er auf den stärksten Innenblock der Liga. Dazu kommt die aufstrebende 17-jährige Tabea Schmid. Auch in der Offensive nimmt die erfahrene Britin Fudge eine Hauptrolle ein. Unterstützt wird sie im Rückraum von der polnischen Spielgestalterin Kinga Gutkowska sowie der 18-jährigen Linkshänderin Malin Altherr, die in dieser Saison bereits 106 Tore erzielte. Sowohl Altherr als auch Kreisläuferin Schmid gehören wie Goalie Sladana Dokovic zum Schweizer Nationalteam.

Vorne und hinten eine Bank: Brühls Kathryn Fudge.

Vorne und hinten eine Bank: Brühls Kathryn Fudge.

Benjamin Manser

Just vor dem Playoffstart erlitten Brühls Handballerinnen einen Dämpfer. Im Cup-Halbfinal unterlagen sie Zug deutlich mit 24:33. «Das war ein Rückschlag», gibt Trainer Andersson zu. Vor allem die Deutlichkeit des Resultats sei so nicht zu erwarten gewesen. Doch die nächste Gelegenheit, es besser zu machen, folgt sogleich.