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BRISANZ: Hamburger Tristesse

Die Auswärtsschwäche Hamburgs macht den Abstiegskampf in der Bundesliga noch spannender. Drei Runden vor Saisonschluss sind die fünf abstiegsgefährdeten Teams nur durch drei Punkte getrennt.
Hamburgs Aaron Hunt tröstet Goalie Tom Mickel, der gegen Augsburg viermal hinter sich greifen musste. (Bild: Imago/DeFodi)

Hamburgs Aaron Hunt tröstet Goalie Tom Mickel, der gegen Augsburg viermal hinter sich greifen musste. (Bild: Imago/DeFodi)

Nach der gestrigen 0:4-Niederlage gegen Augsburg ist der Hamburger SV auf den Barrageplatz abgerutscht und bringt die Mannschaften am Tabellenende noch näher zusammen. Drei Runden vor Schluss sind die fünf Teams auf den Rängen 12 bis 16 nur durch drei Zähler getrennt. Mainz, Wolfsburg und die Hamburger liegen 270 Minuten vor Saisonschluss gleichauf. Der Rückstand von Ingolstadt und Darmstadt auf den 16. Rang beträgt vier respektive nur durch ein Wunder noch aufzuholende neun Punkte.

Barrage-erprobtes Hamburg

Besonders brisant ist die Lage für das nerven- und formschwache Hamburg, das Gefahr läuft, aufgrund seines Restprogramms zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren die nervenaufreibende Barrage gegen den Dritten der zweiten Bundesliga bestreiten zu müssen. Mit Mainz und Wolfsburg empfängt die in den vergangenen Wochen desolate Mannschaft von Markus Gisdol (vier Niederlagen aus fünf Spielen) noch zwei der direkten Konkurrenten. In den vergangenen drei Saisons hatten die Hamburger den Kopf einmal in der vorletzten Runde und zweimal in ­extremis in der Barrage (gegen Greuther Fürth und Karlsruhe) aus der Schlinge gezogen.

Wie schlecht die Leistung gestern war, verdeutlichten zwei Fakten. Augsburgs Schweizer Goalie Marwin Hitz musste sechs Minuten vor Schluss, kurz vor dem 4:0, erstmals intervenieren. Hamburgs Goalie, der Bundesliga-Debütant Tom Mickel, verhinderte bei der elften Niederlage im 16. Auswärtsspiel noch grösseren Schaden. «Das war nicht erstligawürdig», schimpfte Innenverteidiger Mergim Mavraj. «Wenn einmal der Wurm drin ist, dann ist er drin. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr.»

Hoffenheims spätes Siegtor

Im Rennen um die direkte Champions-League-Qualifikation bescherte Benjamin Hübner Hoffenheim eine Woche vor dem ­Direktduell in Dortmund drei wichtige Punkte. Der Innenverteidiger erzielte gegen Cupfinalist Frankfurt in der 90. Minute per Kopf das siegbringende 1:0. Mit nunmehr 58 Punkten überbot das seit 16 Heimspielen ungeschlagene Hoffenheim die eigene Punkte-Bestmarke aus der Saison 2008/09. (sda)

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