«Bottani in schlechtes Licht gerückt»

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Gewerkschaft Lucien Valloni, Präsident der Schweizer Spielergewerkschaft (Safp), hat gestern ein weiteres Mal die Kommunikation des FC Wil kritisiert. Als der Club im Februar mit allen Spielern tiefer dotierte Verträge auszuhandeln versuchte, hatte sich unter anderem Offensiv­spieler Mattia Bottani gegen eine Unterzeichnung gewehrt. Präsident Roger Bigger hatte ihn damals öffentlich als einen der Spieler genannt, der sich nicht mit einem tieferen Lohn zufrieden- gebe. Dies sei eine Falschinformation gewesen, die Bottani in ein schlechtes Licht rücke, sagt Valloni, der nicht etwa dessen Berater ist, sondern ihn im Namen der Safp verteidigt. Bottani habe die Lohnkürzung akzeptiert. Vielmehr habe Wil auf einer Vertragsdauer über die Saison hinaus bestanden, was der Spieler nicht akzeptiert hatte. Der Club strebe diesen Vertrag wohl an, um die Transferrechte zu halten. Gemäss Valloni gehen die Verhandlungen zwischen Club und Bottani weiter. Valloni hatte sich im Namen der Safp bereits dagegen gewehrt, dass Bigger die Namen derer überhaupt nannte, die nicht unterschrieben hatten. Für eine Stellungnahme zur neuerlichen Kritik war Bigger gestern nicht zu erreichen. Zuletzt war Bottani als verletzt gemeldet, gemäss Club ist sein Wadenmuskel gezerrt, er sollte diese Woche aber wieder trainieren können. (rst)