Bode Miller setzt ein Zeichen

Ski alpin. Vorjahressieger Bode Miller hat das dritte und letzte Training mit 1,77 Sekunden Vorsprung für sich entschieden. Die anderen Favoriten verzichteten.

Patricia Loher/Wengen
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Im dritten Training für die Lauberhorn-Abfahrt vom Sonntag klassierten sich lediglich 34 Fahrer. Mehr als 30 Athleten, unter ihnen Favoriten wie der Österreicher Michael Walchhofer, der Liechtensteiner Marco Büchel oder Didier Cuche, hatten auf die Übungseinheit verzichtet. Cuche, der in den beiden Trainings zuvor jeweils Zweiter geworden war, nutzte den Tag ebenso für ein Konditionstraining wie Ambrosi Hoffmann. Marc Berthod, Daniel Albrecht und Didier Défago, die heute die Super-Kombination bestreiten, trainierten Slalom.

Alle drei Trainings absolvierte Bode Miller. Gestern verlor der zweitklassierte Kanadier Manuel Osborne-Paradis auf den Amerikaner 1,77, Klaus Kröll (Ö) und Kurt Sulzenbacher (It) als Dritte 1,92 Sekunden. Bester Schweizer auf Rang neun war Beni Hofer, dessen Rückstand auf Miller allerdings bereits 3,15 Sekunden betrug. Konrad Hari (14.) und Michael Bonetti (18.) klassierten sich ebenfalls, Tobias Grünenfelder stoppte seine Fahrt, Cornel Züger verpasste ein Tor. Die Piste sei im Vergleich zu den Vortagen etwas härter geworden, sagte Hari. «Deshalb sind auch die Kurven schwieriger zu fahren.»

Miller liebt solche Herausforderungen wie das Lauberhorn. «Dieses Rennen hat eine grosse Geschichte. Ich mag die Strecke», sagte der 30jährige, der die besten Zeiten vom Dienstag um rund zwei und diejenige vom Mittwoch um rund drei Sekunden unterbot.

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