Fünf Momente der Rugby-WM

Das bleibt den Zuschauern der Rugby-WM in Japan in Erinnerung.

Ives Bruggmann
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Japan begeistert die Massen: Die Nationalmannschaft Japans ist neben dem künftigen Weltmeister das Team des Turniers. Doch die «tapferen Kirschblüten» überzeugten nicht nur sportlich, sie begeisterten auch das ­Publikum. Fast 60 Millionen Japaner schauten jeweils am TV zu. (Bild: AP Photo/Christophe Ena)
Neuseelands Zeit ist zu Ende: Wenigstens der Abschied war versöhnlich: 40:17 gewannen die «All Blacks» gegen Wales das Spiel um Platz drei. Doch das wird kaum über die Ent­täuschung der Halbfinalniederlage hinwegtrösten. Eine Ära von zwölf Jahren ohne Niederlage endet. (Bild: EPA/FRANCK ROBICHON)
Zerstörerischer Taifun Hagibis: Die WM in Japan wurde zwischenzeitlich massiv von Taifun Hagibis bedroht. Deshalb mussten drei Gruppenspiele abgesagt werden. Japan beklagt bis heute über 70 Todesopfer und zahl­reiche Verletzte. Unzählige Menschen verloren ihr Zuhause.(Bild: Kyodo News via AP)
Die höchste Niederlage: Eine Rugby-WM ist noch immer eine Zweiklassengesellschaft. Wenige ­Nationen agieren auf Topniveau. Das mussten auch die Kanadier schmerzlich erfahren. Im Gruppenspiel gegen die Neuseeländer gingen sie sang- und klanglos mit 0:63 unter. (Bild: Getty Images)
Schiedsrichter mit Mikrofon: Das ist sich der TV-Zuschauer nicht gewohnt: Im Rugby hört man beim Schiedsrichter mit – dank Mikrofon. Das hilft, strittige Entscheide nach­zuvollziehen. Der Franzose Jérôme Garcès war an dieser WM der beste Unparteiische und pfeift den Final.(Bild: AP Photo/Christophe Ena)