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BILANZ: Organisatoren hoffen auf ein neues Datum

Künftig soll die Tour de Suisse eine Woche früher und damit parallel zur Dauphiné-Rundfahrt stattfinden. Das Startwochenende der 82. Schweizer Rundfahrt im kommenden Jahr wird in Frauenfeld ausgetragen.

«Ich kann nur das Wort ‹positiv› ins Zentrum setzen», sagte Olivier Senn, Generaldirektor der Tour de Suisse. «Es war aus sportlicher Sicht eine hervorragende Tour, das Rennen war bis zum letzten Tag offen. Es gab keine grösseren Zwischenfälle und wir können sagen, dass die Tour de Suisse als Volksfest bei der Bevölkerung wieder angekommen ist.» Die sogenannten «Hubs» am Start- und am Zielwochenende – dieses Jahr in Cham und in Schaffhausen – mit Rundkursen, die vor allem für die Zuschauer attraktiv sind, hätten sich bewährt. «Die Rundkurse waren regelrechte Zuschauermagnete. Wir werden auch künftig darauf setzen», so Senn. Der «Hub» für das Startwochenende der Tour de Suisse 2018 ist mit Frauenfeld bereits bekannt. Bis 2022 wird die Rundfahrt noch zwei weitere Male im Hauptort des Kantons Thurgau das Start- oder Zielwochenende organisieren.

Nächstes Jahr eine «Tour de Deutschschweiz»?

Daneben macht die Rundfahrt nächstes Jahr auch halt in Arosa, Gansingen, Gommiswald, Leukerbad und in Oberstammheim. Weitere Etappenorte werden schrittweise kommuniziert. Senn wollte es zwar nicht bestätigen, aber dem Vernehmen nach wird die Tour de Suisse 2018 weder ins Tessin noch in die Romandie führen. Und es steht auch fest, dass, erstmals seit Infrontringier 2015 die Verantwortung über das Rennen übernommen hat, kein Abstecher nach Sölden mehr erfolgt. «Die Tour wird wohl ausschliesslich in der Schweiz stattfinden», sagte Senn.

Neues Datum, mehr Stars

Vor einem Jahr hatten sich die Organisatoren beklagt, dass es immer schwieriger werde, Etappenorte für die Tour de Suisse zu finden. Nun haben Senn und seine Kollegen die finanziellen Bedingungen für potenzielle Organisatoren gelockert, führen dafür das Catering vor Ort selbstständig durch. Noch offen ist, wann die Tour de Suisse 2018 stattfinden wird. Wie bereits vor einem Jahr reichte Senn beim Rad-Weltverband UCI einen Antrag ein, die Rundfahrt eine Woche früher durchzuführen. Aus zwei Gründen: Erstens könnte die Tour de Suisse dem Startwochenende der Fussball-WM in Russland aus dem Weg gehen, zweitens würde es neu drei Wochen dauern, bis die Tour de France stattfindet.

«Mit der Vorverlegung stünden die Chancen besser, den einen oder anderen zusätzlichen Star am Start zu haben», so Senn. Bisher ziehen die besten Rundfahrtspezialisten wie Chris Froome, Alejandro Valverde oder Richie Porte die Dauphiné-Rundfahrt der Tour de Suisse vor. Geht es nach den Plänen von Senn, würden die beiden Rennen künftig parallel stattfinden. (sda)

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