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Bieler Premiere im Zeichen der Schweizerinnen

50 Wochen nach dem Spatenstich beginnt morgen in der neuen Swiss Tennis Arena das Bieler Frauenturnier. Die Schweizerinnen sollen dem Anlass den Stempel aufdrücken. Belinda Bencic steht unter Druck.

Zum 51. Mal gastieren weibliche Tennisprofis an einem Turnier der obersten Kategorie in der Schweiz. Die Hälfte aller bisherigen WTA-Turniere in der Schweiz fand von 1984 bis 2008 im Grossraum Zürich statt. An den Swiss Open Gstaad spielten die Frauen vor der Rückkehr im vergangenen Sommer von 1969 bis 1978 mit. Ausserdem wurden in Lugano, Genf und Luzern Frauenturniere organisiert.

Die Bieler Organisatoren um Turnierdirektor Lukas Troxler hoffen, dass sich ihr Anlass langfristig behaupten kann. «Wir müssen uns zuerst beweisen», sagt Troxler. «Aber ich denke, fürs erste Jahr haben wir das Optimum herausgeholt.» Tatsächlich präsentiert sich die Affiche als gut. Die Arena für 2500 Zuschauer wurde diese Woche eingeweiht und von den Behörden abgenommen. Die besten Schweizerinnen befinden sich alle am Start, wenn auch Timea Bacsinszky und natürlich Martina Hingis nur im Doppel antreten. Den letzten Platz in der Gesetztenliste beansprucht die Rumänin Monica Niculescu als Nummer 47 der Welt. Beim Relaunch des Gstaader Frauenturniers im Juli 2016 wurde Julia Görges als Nummer 62 der Welt noch gesetzt. Topgesetzt ist in Biel die Tschechin Barbora Strycova, die Nummer 18 der Welt.

Letzte Chance für Bencic

Mit der Spanierin Carla Suarez Navarro, der Italienerin Roberta Vinci und Belinda Bencic starten drei Spielerinnen, die noch vor einem Jahr zu den Top zehn gehört haben. Auch Alizé Cornet, Camila Giorgi und Görges rangierten schon unter den besten 15 der Welt. Zum Selbstläufer wird das Turnier für die Schweizer Elite also nicht. Dennoch lebt die Hoffnung, dass der Heimvorteil und die Zuschauer einen Erfolg ermöglichen. In der Krise befindet sich Bencic. Als Nummer 130 der Welt muss sie im Frühling primär Qualifikationsturniere bestreiten. Im Seeland bietet sich der 20-Jährigen die letzte Chance, sich noch direkt für die French Open in Paris zu qualifizieren. Dazu bedarf es aber der Finalqualifikation. Und Bencic hat in diesem Jahr erst ein Spiel gewonnen.

Das Turnierbudget beträgt 2,3 Millionen Franken. Um es zu decken, benötigen die Bieler 11 000 Zuschauer. Bislang wurden 9000 Tickets verkauft. (sda)

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