Besser ist nicht gut genug

Rudern. André Vonarburg belegt im Skiff-Final der Weltcup-Regatta in Luzern den sechsten und letzten Rang. «Ich bin enttäuscht», sagte Vonarburg hinterher.

Drucken
Teilen

Im Gegensatz zum Weltcup-Auftakt in München hielt André Vonarburg im Rotsee-Final einigermassen mit. Besser war dem 30jährigen Sempacher aber nicht gut genug. «Ich bin enttäuscht», sagte Vonarburg. «Ich fand nie ins Rennen.» Das an den ersten beiden Tagen demonstrierte technische Niveau konnte Vonarburg nicht halten.

An den Olympischen Spielen wird wohl auch der Deutsche Marcel Hacker wieder zu den Konkurrenten gehören. Die Hürde für den Vorstoss in den A-Final dürfte entsprechend höher sein. Der Deutsche steckt in einer Krise, die auf dem Rotsee am Freitag mit der Aufgabe im Hoffnungslauf ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Die momentanen Probleme seines ehemaligen Trainingspartners Hacker stärken Vonarburg jedoch in der Zuversicht, auch an den Olympischen Spielen den A-Final zu erreichen. In einer Neuauflage des Finals von 2006 ging der Tscheche Ondrej Synek als Sieger hervor. Der WM-Zweite bezwang überraschend den dreifachen Weltmeister Mahe Drysdale aus Neuseeland.

Fünf Boote in der Qualifikation

Für den Schweizerischen Ruderverband wird es sehr schwierig, sich nebst dem Männer-Skiff in einer zweiten Kategorie für die Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren. Fünf Boote werden es an der Qualifikationsregatta im polnischen Poznan von Mitte Juni trotzdem versuchen: Der Achter der Männer, der Zweier ohne der Männer, der Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen, der leichte Vierer ohne der Männer und der schwere Doppelzweier der Frauen. Die Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf dem Zweier ohne mit Florian Stofer und Stefan Sax.

Achter-Trainer abgesetzt

Derweil kommt der Schweizer Männer-Achter nicht zur Ruhe. Kurz vor den Wettkämpfen in Poznan wurde Projekttrainer Andreas Leichtfuss abgesetzt. Der Deutsche hatte die Nachfolge von Alexander Ruckstuhl angetreten, der im Dezember entlassen worden war. Nationaltrainer Tim Foster ist nun der Alleinverantwortliche für den Achter. Der Brite betreut auch den Zweier ohne. (si)

Aktuelle Nachrichten