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Bescheidenheit trotz Erfolg

OL. Am Fanclub-Abend haben Daniel und Martin Hubmann nochmals die Saison Revue passieren lassen. Nächstes Jahr steht für die Brüder die WM in Schottland im Fokus.
Urs Huwyler
Auch wenn er sich über den verpassten Titel im EM-Sprint ärgert: Daniel Hubmann hatte in der vergangenen Saison allen Grund zum Jubeln. (Bild: ky/Georgios Kefalas)

Auch wenn er sich über den verpassten Titel im EM-Sprint ärgert: Daniel Hubmann hatte in der vergangenen Saison allen Grund zum Jubeln. (Bild: ky/Georgios Kefalas)

Trainer Kilian Imhof erkannte am Fanclub-Abend von Daniel und Martin Hubmann in Eschlikon nach dem Saisonrückblick und der Vorschau auf das Jahr 2015 einmal mehr: «OL-Läufer sind bescheiden.» Der mit Hans Baumann zusammen geehrte Hubmann-Förderer traf den Nagel auf den Kopf. Der dreifache Vizeweltmeister und zweifache Europameister Daniel Hubmann jubelte Rang zwei im EM-Sprint nicht hoch, sondern sagte, der wegen eines Fehlers am letzten Posten verschenkte Titel ärgere ihn noch immer. Oder der fünffache Gesamtweltcupsieger bekannte offen, dass bei dreimal WM-Silber einmal Gold fehle.

Bruder Martin freute sich an WM-Gold mit der Sprint-Staffel, relativierte den Erfolg jedoch. Ein Einzel-Titel, betonte er, sei höher einzuschätzen als einer im erstmals ausgetragenen Teambewerb. Als EM-Dritter im Sprint oder doppelter Studenten-Weltmeister war der schnellste Nacht-OL-Schweizer auch sonst nicht langsam unterwegs. Aber die Erfolge ausschmücken wollte der Meister nicht.

Ohne Glanz und Gloria

Bei der OL-Zunft trifft die Bezeichnung «Familie» zu. Vater Max ist Kassier des Fanclubs, Bruder Beat organisiert die Events und Mutter Monika sorgt im Hintergrund für das nötige Umfeld. Am Fanclub-Abend steht die Team-Frau abwaschend in der Küche. Zu den Daniel-/Martin-Sympathisanten gehören Verwandte, Freunde und Bekannte. Die Mischung aus Jung und Alt, Frau und Mann, Laien und Fachleuten, Gemeinde- und andern Vertretern passt. Es braucht kein Glanz-und-Gloria-Schickimicki-Spektakel, um die Helden ins richtige Licht zu stellen. Normalität ist gefragt.

WM und Weltcup 2015

In einem Jahr wird sich der Fanclub wieder unter dem Präsidium von Fabian Eisenbart, Aktuar Roger Eigenmann sowie Hubmann + Hubmann zur DV und dem Rückblick treffen. Im Fokus stehen werden die WM in Schottland sowie die Anfang Januar auf der Insel Tasmanien beginnende und Anfang Oktober in Arosa endende Weltcup-Serie. Bauingenieur-Student Martin wird allerdings wegen der Ausbildung auf die Reise in den Bundesstaat von Australien verzichten müssen. Die Ziele für 2015 sind klar. Podestplätze müssten es bei der Klasse des Eschlikoner Duos in den Spezialdisziplinen sein. Daniel kann über alle Distanzen an der Spitze laufen, Martin wird seine Allrounder-Qualitäten auch auf der Langdistanz ausbauen.

Kein Aufgebot für Hubmann

Zeitgleich mit dem Fanclub-Abend fand im Zürcher Hallenstadion der von Hubmanns Micarna-Teamkollegen Nicola Spirig und Beat Hefti gewonnene Super-Zehnkampf der Schweizer Sporthilfe statt. Daniel Hubmann geriet deswegen nicht in Terminnot. Vielleicht schafft er es 2015 – als sechsfacher Gesamtweltcupsieger und WM-Medaillengewinner – ins Aufgebot. Der Fanclub sollte das Datum sicherheitshalber nicht auf jenes des Zehnkampfs legen. Man weiss ja nie.

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