BENEFIZSPIEL: «Ich renne, Bill denkt»

Roger Federer sammelt an seinem fünften «Match for Africa» erneut für einen guten Zweck. Die Weltnummer 1 unterhält die Zuschauer in San José bestens.

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Roger Federer und Microsoft-Gründer Bill Gates. (Bild: Jeff Chiu/AP)

Roger Federer und Microsoft-Gründer Bill Gates. (Bild: Jeff Chiu/AP)

Am Ende kamen alle auf ihre Kosten: die Zuschauer, die Protagonisten und vor allem die Kinder in Afrika, für die mehr als 2,5 Millionen Dollar gesammelt wurden. Das Doppel zwischen Federer und Bill Gates sowie Jack Sock und Savannah Guthrie, einer TV-Moderatorin, bot den über 15 000 Zuschauern im kalifornischen San José ein Spektakel. Dass Federer/Gates, die bereits vergangenes Jahr in Seattle ein Gespann gebildet hatten, das Spiel mit 6:3 für sich entschieden, verkam dabei zur Nebensache.

Federer verzückte das Publikum vor allem mit seinen flotten Sprüchen. «Du musst anfangen, dem Ball nachzusehen und aufhören, mich anzusehen», scherzte er etwa mit seiner Gegenspielerin Guthrie. Multimilliardär Gates dagegen lobte er als perfekten Partner. «Er kennt sich mit Zahlen gut aus. Er macht nie Fehler beim Spielstand», so der Schweizer. «Deshalb renne ich, und Bill denkt.» Im Einzel setzte sich Federer gegen Sock 7:6 (11:9), 6:4 durch. (sda)