Bekannteste Zuzüge sind Rückkehrer

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Der FC Wil startet morgen in eine Saison, in welcher er in erster Linie nichts mit dem Abstieg zu tun haben will. «Wir dürfen nicht blauäugig sein und müssen wissen, wo wir herkommen. Zudem wird die Hälfte aller Challenge-League-Vereine um den Aufstieg spielen», sagt Wils neuer Trainer Konrad Fünfstück. Zum ersten Gegner Vaduz sagt der Deutsche: «Das ist eine Toptruppe, die in der Super League mitspielen könnte. Ich erwarte Vaduz ganz vorne.»

Die Wiler Mannschaft hat im Vergleich mit der komplett verkorksten Vorsaison ein stark verändertes, verjüngtes Gesicht bekommen. Die bekanntesten Neuzugänge sind Rückkehrer: Marko Muslin und Granit Lekaj. Sie haben beide schon über 100 Meisterschaftsspiele für die Wiler bestritten. Muslin wurde zum neuen Captain ernannt, Johan Vonlan­then ist – zumindest derzeit – ­Vizecaptain.

Die Transferaktivitäten dürften noch nicht abgeschlossen sein. Für die beiden Offensivkräfte Ivan Audino und Mattia Bottani werden Lösungen ausserhalb des Clubs gesucht. Sie sind deshalb morgen gegen den FC Vaduz nicht im Kader. Täten sie es, würden sie einen der begehrten Kontingentsplätze beanspruchen. Ein möglicher ­Zuzug könnte der brasilianische Stürmer Silvio vom FC Winterthur sein, womit ein weiterer Spieler nach Wil zurückkehrte. «Die Verhandlungen laufen», sagt Vereinspräsident Roger Bigger dazu. Das Budget für die bevorsehende Saison beträgt rund 2,6 Millionen Franken. (sdu)