Begeisterndes Spektakel auf zwei und vier Rädern

Nach einem völlig verregneten ersten Tag outete sich Petrus zumindest am Sonntag doch noch als Autofan.

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Bild: Rudolf Menzi

Bild: Rudolf Menzi

Nach einem völlig verregneten ersten Tag outete sich Petrus zumindest am Sonntag doch noch als Autofan. Bei idealen äusseren Bedingungen pilgerten gegen 7500 Oldtimer- und Rennsportanhänger aus der ganzen Schweiz ins Städtchen am Untersee und verfolgten die zweite Auflage des Memorial-Bergrennens Steckborn–Eichhölzli. Sie wurden fürstlich belohnt: Gegen 250 Automobile und 80 Motorräder gab es auf der Strecke oder in den Fahrerlagern zu bestaunen. Erstmals wurde die Steckborner Altstadt für den Durchgangsverkehr gesperrt und in einen grossen Showraum umfunktioniert. Die Kulisse passte perfekt zu den historischen Fahrzeugen. OK-Präsident Urs Reinhardt durfte viel Prominenz begrüssen, von Lista-Chef und Motorsport-Förderer Fredy Lienhard bis hin zum Motoren-Guru Mario Illien, Le-Mans-Sieger Marco Werner, der deutschen Motorsport-Legende Joachim Winkelhock (Bild, im Rallye-Ascona B400), dem dreifachen Motorrad-Weltmeister Luigi Taveri (81) oder dem höchsten Thurgauer Walter Hugentobler (Grossratspräsident) und Regierungspräsident Jakob Stark. Sie alle hatten viel Freude an den begeisterten Gesichtern bei den Zuschauern und den Piloten sowie den unfallfreien Rennen. Nur in einer Kategorie ging es um die schnellste Zeit, bei den übrigen um die Gleichmässigkeit aus zwei Läufen. Die Ranglisten sind im Internet aufgeschaltet unter www.acs-tg.ch und www.bergrennen-steckborn.ch. (mr)