Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Beat Hefti: «Trotz der warmen Temperaturen wurde es mir richtig kalt»

Am Freitag erhielten Beat Hefti und Alex Baumann endlich ihre olympische Goldmedaille.
Beim Fest in Schwellbrunn gab es für die beiden Bobfahrer Hühnerhautmomente.
Raya Badraun
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
(Bild: Keystone)(Bild: Keystone)
14 Bilder

Beat Hefti und Alex Baumann erhalten die Olympia-Goldmedaille

In Schwellbrunn lebten am Freitag die Olympischen Spiele auf. Nochmals rasten Beat Hefti und Anschieber Alex Baumann durch den Eiskanal – mit original TV-Ton. «Ja, das reicht», rief der Moderator. «Die bringen das nach Hause.» Auf dem Bildschirm jubelten die beiden Bobfahrer im Ziel, in Schwellbrunn die gut 500 Freunde, Gönner und Familienmitglieder.

Es sind fünf Jahre und fast vier Monate nach den Winterspielen von Sotschi. Und endlich bekamen die beiden Appenzeller ihre Goldmedaille, die ihnen damals von den Russen Alexander Subkow und Alexej Wojewoda weggeschnappt wurde. Im Nachgang wurde Subkow des Dopings überführt.

Freudestrahlend: Beat Hefti und Alex Baumann. (Bild: Keystone)

Freudestrahlend: Beat Hefti und Alex Baumann. (Bild: Keystone)

«Es ist eigentlich der falsche Moment», sagte deshalb auch Jürg Stahl, Präsident von Swiss Olympic. «Doch das Leben ist nicht immer fair. Ich hoffe jedoch, dass mit diesem Anlass nun endlich Gerechtigkeit herrscht.» Das Fest sei auch ein Erfolg im Kampf gegen Doping und Betrug. Höhepunkt der Feier war nicht nur die Übergabe der Medaille, sondern vor allem auch die Schweizer Hymne, die nun für die beiden Sportler gespielt wurde. «Dieser Moment hat damals gefehlt», sagte der 34-jährige Baumann. «Nun war es sehr speziell und ging tief.»

Eine Träne auf der Wange

Der 41-jährige Pilot Hefti, der die ganze Feier auf die Beine gestellt hatte, musste während der Zeremonie gar eine Träne von der Wange wischen. «Trotz den warmen Temperaturen wurde es mir richtig kalt.» Bei ihm kamen die Erinnerungen an Sotschi wieder auf. «Die Gefühle, die ich dort hatte, bleiben bis zum Lebensende», sagte er. Den Anlass sieht er auch als Ansporn für die Jungen, die nachkommen sollen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.