Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BEACHVOLLEYBALL: «Wir gehören zu den Trümpfen»

Der Weg an die Olympischen Spiele 2020 ist für das Schweizer Nationalteam Beeler/Krattiger noch weit. Trotzdem ist von ihm in diesem Jahr einiges zu erwarten, wie der Amriswiler Marco Krattiger sagt.
Matthias Hafen
Marco Krattiger will mit Nico Beeler einen Plan B erarbeiten. (Bild: Valda Kalnina/EPA (Jurmala, 17. August 2017))

Marco Krattiger will mit Nico Beeler einen Plan B erarbeiten. (Bild: Valda Kalnina/EPA (Jurmala, 17. August 2017))

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Für das Schweizer Beachvolleyball-Nationalteam Nico Beeler/Marco Krattiger hat die Saison nicht wunschgemäss begonnen: Nach zwei Niederlagen schieden sie am Viersternturnier in Den Haag vorzeitig aus. Ab Freitag werden Beeler/Krattiger ihr zweites Turnier bestreiten. In Pelhrimov in Tschechien steht ein Anlass der höchsten europäischen Stufe auf dem Programm.

Marco Krattiger, zählen Sie sich zu den Schweizer Trümpfen der Saison 2018?

Ja, wir gehören definitiv zu den Schweizer Trümpfen in diesem Jahr. 2017 haben wir uns von Rang 50 in der Weltrangliste auf den 26. Platz vorgespielt. Wenn wir weiterhin beharrlich an uns arbeiten, bin ich überzeugt, dass wir es in die ersten 20 schaffen können.

Was macht Sie so zuversichtlich?

Nico und ich ergänzen uns in sehr vielen Belangen gut. Er ist eher der Ruhige im Team. Ich übernehme das Pushen. Wir bringen beide sehr gute athletische Fähigkeiten mit. Die Power in unserem Spiel macht uns stark. Zudem konnten wir in der vergangenen Saison einige sehr wichtige Spiele für uns entscheiden. Solche «grossen» Spiele gewinnen zu können, erachte ich als eine der wichtigsten Eigenschaften eines Beachvolleyball-Teams. Das kann man auch nicht trainieren. Man muss sich in den entscheidenden Momenten als Team beweisen.

Die nächsten Olympischen Spiele sind noch weit weg. Was werden Sie in dieser Saison im Hinblick auf Tokio 2020 ausprobieren?

Wir versuchen, uns einen Plan B nebst unserem Powerspiel zu erarbeiten. Auch ist unser Spiel noch zu sehr von Emotionen geprägt. Künftig wollen wir uns ein handlungsorientiertes Agieren aneignen. Das heisst, dass unsere Aktionen in Zukunft weniger stark von den aufkommenden Emotionen gelenkt werden sollen. In dieser Saison findet nebst der EM in Holland kein Grossanlass statt. Das heisst aber nicht, dass die Turniere nicht wichtig sind. Wenn wir unser Ziel, die Top 20 der Welt, erreichen wollen, müssen wir konstant gut performen können.

Inwiefern wird das Schweizer Volleyball in diesem Jahr von sich reden machen? Kann es das überhaupt?

Mit Gstaad und Luzern haben wir zwei internationale Topanlässe, die immer ein grosses Publikum begeistern. Auf der Beachtour stieg auf die vergangene Saison der Fernsehsender MySports ein, auf dem Halbfinals und Final live übertragen werden. Das Schweizer Beachvolleyball wird also definitiv von sich reden machen.

Der Saisonstart war in diesem Jahr so früh wie nie. Was änderte sich dadurch für Sie?

Nicht viel. Anstelle eines Trainingslagers auf Teneriffa absolvierten wir etwas Ähnliches in Den Haag mit den Weltmeistern von 2013 und Olympiadritten von 2016 aus Holland. Wir haben im März dafür eine Woche, in der wir nur Krafttraining machen und den Kopf abschalten können. Danach gibt’s für uns eine Art zweiter Saisonstart.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.